Kontraktlogistik in 47809 Krefeld mit 1.000 qm mieten
Objekt-Nr.: 10205
Warehousing (Lager mit Bewirtschaftung)
Deutschland
47809 Krefeld
Preis auf Anfrage
Finden Sie hochbelastbare Warehouses, spezialisierte Freiflächen und klassische Schüttgutlager für Ihre Bauprojekte. Auf dieser Seite erhalten Sie einen transparenten Marktüberblick über zertifizierte Baustofflogistiker und deren sofort verfügbare Lagerangebote. So binden Sie massive Baustoffe kosteneffizient in Ihre Supply Chain ein.

Da in der Baustofflogistik enorme Tonnagen bewegt werden, ist die regionale und überregionale Verkehrsanbindung (GEO-Faktor) absolut erfolgskritisch. Nutzen Sie unsere intelligente Suchmaske oder die interaktive Kartensuche, um Logistik-Hubs mit unmittelbarer Anbindung an wichtige Autobahnknotenpunkte oder trimodale Umschlagplätze (Schiene und Binnenhafen) zu identifizieren. Eine clevere Standortwahl minimiert Transportkosten für Schütt- und Schwergut und vermeidet aufwendige Straßengenehmigungen. Entdecken Sie unsere Vorauswahl geprüfter Baustofflogistiker und mieten Sie den perfekten Standort direkt über LAGERflaeche.de.
Aktuell finden Sie auf lagerflaeche.de über 50 spezialisierte Standorte für Baustoffe in Deutschland oder im Ausland, mit starken Netzwerken unteranderem in Nordrhein-Westfalen, dem Rhein-Main-Gebiet, Süddeutschland oder auch in Italien und Österreich.
Objekt-Nr.: 10205
Warehousing (Lager mit Bewirtschaftung)
Deutschland
47809 Krefeld
Preis auf Anfrage
Objekt-Nr.: 10197
Warehousing (Lager mit Bewirtschaftung)
Deutschland
86551 Aichach
Preis auf Anfrage
Objekt-Nr.: 10196
Warehousing (Lager mit Bewirtschaftung)
Deutschland
85737 Ismaning
Preis auf Anfrage
Objekt-Nr.: 10195
Warehousing (Lager mit Bewirtschaftung)
Italien
37137 Verona
Preis auf Anfrage
Objekt-Nr.: 10194
Warehousing (Lager mit Bewirtschaftung)
Deutschland
31582 Nienburg/Weser
Preis auf Anfrage
Objekt-Nr.: 10192
Warehousing (Lager mit Bewirtschaftung)
Deutschland
97337 Dettelbach
Preis auf Anfrage
Objekt-Nr.: 10190
Warehousing (Lager mit Bewirtschaftung)
Deutschland
72108 Rottenburg (Neckar)
Preis auf Anfrage
Objekt-Nr.: 10172
Warehousing (Lager mit Bewirtschaftung)
Deutschland
97440 Werneck
Preis auf Anfrage
» Was sind Bausstoffe?
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Die Baustofflogistik umfasst die Lagerung und den Transport von Baumaterialien (z.B. Ziegel, Zement, Stahl, Holz). Ein typisches Baustofflager kombiniert befestigte Freiflächen (für witterungsunempfindliche Güter) und Kalthallen (für feuchtigkeitsempfindliche Stoffe). Die kritischsten KPIs für Baustoff-Lagerflächen sind eine hohe Bodenbelastbarkeit (oft > 5 bis 10 Tonnen/m²), ebenerdige Zufahrten zur Seitenentladung sowie das Vorhandensein von Schwerlaststaplern oder Hallenkränen.
In der Branchenrubrik Baustofflogistik entdecken Sie einige Informationen zu diesem Themenbereich, z.B. aus den Gebieten Lagerung, Transport und Produktion von Baustoffen. Mit 135.000 Beschäftigten erzielte die deutsche Baustoffindustrie einen Jahresumsatz von 30 Milliarden Euro und ist deshalb aus unserem Blickwinkel eine interessante Branche.
Warengruppen sind unter Anderem:
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Die Baustoffproduktion ist strenggenommen vielmehr eine Rohstoffgewinnung und Veredelung jener. Bei der Verarbeitung von Baustoffen, wie Betonblöcke, Ziegel, o.ä., gibt es jedoch keine Besonderheiten. Allein bei der Schutz der Beschäftigten am Arbeitsplatz, durch z.B. Staub oder Gewicht der Produkte, unterliegen dem Produzenten stärkere Auflagen.
Die Rohstoffgewinnung findet auf ca. 0,004% der Landfläche Deutschlands durch den Abbau Übertage oder Untertage statt. In der ganzen Baustofflogistik, besonders bei der Produktion und beim Transport (vor allem zu Baustellen), steht das Baustoffrecycling im Mittelpunkt. In diesem Zusammenhang stellt die Rückführung der Recyclingstoffe eine zusätzliche Herausforderung da.

Einige Lagermittel:
Der Anspruch an Baustofflager ist enorm. Gerade Dimensionen und Gewichte, große Stückzahlen und Produkte, die starken saisonalen Schwankungen ergeben eine zusätzliche Schwierigkeit dar. Oft werden Baustofflagern als eine Art Mischlager bezeichnet, mit Blocklagerung, Fachbodenregalen und Kragarmregalen oder auch Freiflächenlagerung.
Durchschnittliche Mietpreise für Baustofflager (Richtwerte 2026):
| Lagerart für Baustoffe | Mietpreis pro m² | Geeignete Güter | Besonderheiten |
| Freifläche (unbefestigt) | 0,50 € - 1,50 € | Sand, Kies, Erde | Nur für Schüttgut geeignet |
| Freifläche (befestigt/asphaltiert) | 1,50 € - 3,50 € | Ziegel, Betonrohre, Stahl | Hohe Traglast für Schwerlast-LKW nötig |
| Kalthalle (unbeheizt) | 3,50 € - 5,50 € | Holz, Dämmstoffe, Zement | Regenschutz zwingend erforderlich |
| Warmhalle (beheizt) | 5,50 € - 8,00 € | Farben, Lacke, Bauchemie | Frostschutz im Winter garantiert |
Baustoffe sind oft Schüttgut, Lang- oder Sperrgut und eben Übergrößen. Hierbei kommt es zu besonderen Erfordernissen bei der Lagerung und dem Transport.
Die Einlagerung auf Paletten ist größtenteils realisierbar, gleichwohl überschreiten die meisten der Produkte die Maße von herkömmlichen Paletten (Euro-Maß). Darüber hinaus sind viele Artikel, auch Angesichts ihres Gewichtes oder der ungewöhnlichen Dimensionen, nicht stapelfähig.
Dadurch ist eine Blocklagerung oder eine Lagerung in besonders tragfähigen und speziell dimensionierten Fachbodenregalen in aller Regel die beste Möglichkeit.
Für Lang- und unter Anderem Sperrgut eignen sich Kragarmregale.
Schüttgut wird häufig auf Freiflächen gelagert. Da die Stapelfähigkeit erheblich eingeschränkt ist, die einzelnen Waren sehr hohe Gewichte haben und die Durchlaufzeiten von kurzer Dauer sind werden Lagerhallen von Höhen bis zu 6-8m vorgezogen.
Diese geringwertigen, unempfindlichen Artikel brauchen keine sonderlich modernisierten oder beheizten Hallen. Das bedeutet, sie sind größtenteils nicht nässe- oder frostempfindlich und wenn es kein Gefahrgut ist. Eine Automatisierung des Handlings/Lagers ist hier nicht möglich bzw. auch nicht sinnvoll. Baustofflager dienen häufig als Umschlagspunkte, fungieren als Logistikzentrum oder beinhalten gleichsam die Verkaufsfläche.
Umschlagslager für Baustoffe haben häufig sehr kurze Durchlaufzeiten, demnach eine hohe Anzahl an Warenein- und ausgängen. Man spricht hier also eher von einer Pufferung als von einer Lagerung.
Am ehesten kommen diesbezüglich große Halle mit Blocklagerung getrennt durch Zonen in Frage. Optimal ist es beim Be- und Entladung, wenn die LKW direkt ebenerdig durch die Halle fahren können, da so ein hohes Aufkommen von Anlieferung und Belieferung zu vor definierten Zeitfenstern am schnellsten abgearbeitet werden kann.
Da die Produkte aussergewöhnliche Dimensionen haben, sind diese in den Endverbraucher-Märkten nur in geringen Stückzahlen vorhanden. Das bedeutet also eine sehr häufigere Neubelieferung der Märkte. Folglich ist es ausreichend im Umschlagzentrum eine Pufferung in, für die Märkte zugeordneten, Flächen.
Es treffen also nahezu sortenreine LKW mit nur wenigen verschiedenen Produkten im CDC an. Ferner werden beim Entladen sogleich in die Flächen für die Märkte kommissioniert, von wo sämtliche Artikel einer Pufferungszone wieder auf einen LKW beladen werden, der folglich nur einen oder wenige Märkte mit einer Vielzahl unterschiedlicher Waren in geringen Stückzahlen beliefert. Zur Beladung treffen sehr viele Lastwagen zur selben Zeit an bzw. überschneiden sich enorm, weil sie von der Marktbelieferungszeiten gebunden sind. Nachfolgende schwerpunktmäßigen Beladungszeitfenster stellen also eine extra Schwierigkeit dar, welche man durch hinreichende Tore oder Rampen oder Mittels der Durchfahrtmöglichkeit der Halle begegnen kann.
Wie oben schon angemerkt, sprechen wir in der Baustofflogistik von Produkten in großen Stückzahlen, die enormen saisonalen Schwankungen unterliegen und eine niedrige Wertigkeit haben. Die Multimodalität der Lagerhalle könnte dort also Transportkosten senken, da der Binnen- oder Schienenverkehr für die Größenordnung und Geringwertigkeit der Produkte die wesentlich kostengünstigere Variante ist. Angesichts der Dimensionen wird eine freie Lagerplatzzuordnung als erste Wahl genutzt, weil keineswegs jedes Erzeugnis auf jeden Lagerplatz passen würde.
Baustofflager, die analog als Verkaufsräume dienen, setzen besondere Anforderungen an die Konstruktion, weil „vorn“ eine attraktive Verkaufsfläche, eine uneingeschränkte Sicht auf die Gebäudefront und angemessene Parkplätze erforderlich sind. „Hinten“ am Gebäude müßten sich die Laderampen sein und es wird genügend Fläche zwischen 15.000 und 40.000m² gebraucht. Da die gesamte Lagerfläche zur selben Zeit Verkaufsraum ist und sich hier Kunden ungehindert bewegen, muss im Besonderen auf die Sicherheit geachtet werden. Auch die Lagerregale und Ladehilfsmittel nimmt der Kunde beim Einkauf wahr, so dass diese entsprechend optisch attraktiv sein sollten.
Die Verkehrsanbindung sollte in erster Linie für die Straße besonders gut sein. Da der Standort für die Kunden im Zentrum sein sollte, muss dort darauf geachtet werden, dass die Anbindung für die beliefernden LKW auf keinen fall zu staubelastet o. Ä. ist. Die Anlieferung kann in diesem Fall lediglich außerhalb der Öffnungszeiten passieren.
Die Entscheidung zwischen Außen- und Innenlagerung hängt in der Baustofflogistik primär von der Feuchtigkeits- und Frostempfindlichkeit der Güter ab. Während unempfindliche Massengüter kosteneffizient im Freilager Platz finden, benötigen veredelte Baustoffe zwingend den Witterungsschutz einer Halle.
| Entscheidungs-Kriterium | Außenlagerung (Befestigte Freifläche) | Innenlagerung (Kalt- / Warmhalle) |
| Typische Baustoffe (Beispiele) | Sand, Kies, Pflastersteine, Betonrohre, Dachziegel, Baustahl | Zement, Gips, Dämmstoffe, Schnittholz, Bauchemie (Farben, Lacke) |
| Witterungsschutz | Keiner (Güter müssen zu 100% nässe- und frostunempfindlich sein) | Schutz vor Regen, Schnee & UV-Strahlung. Warmhallen zusätzlich mit Frostschutz. |
| Durchschnittliche Mietkosten | Sehr gering (ca. 0,50 € – 3,50 € pro m²) | Mittel bis hoch (ca. 3,50 € – 8,00 € pro m²) |
| Bodenanforderungen | Schwerlastasphalt oder Betonpflaster (Schutz vor Einsinken), gute Entwässerung | Extrem hohe Traglast (meist > 5 t/m²), oft staubarm versiegelt |
| Lagertechnik & Regale | Blocklagerung auf dem Boden (Paletten), Schüttgut-Boxen | Kragarmregale (für Langgut wie Holz), Schwerlast-Palettenregale |
| Flurförderzeuge & Handling | Diesel-Schwerlaststapler, Radlader, Portalkrane, Seitenentladung | Elektro-Stapler, Seitenstapler, Hallen-Brückenkrane (Langgut) |
| Sicherheit & Diebstahlschutz | Grundschutz (Industriezaun, Toranlage, ggf. Kameraüberwachung) | Hoher Schutz (verschlossene Halle, oft alarmgesichert) |
Mögliche Ladeeinheiten:
Durch die Dimensionen vieler Baustoffprodukte können LKWs oft nur von der Seite be- und entladen werden. Somit sollte das Lager ebenerdig sein oder eine umlaufende Rampe besitzen.
Da der Transport in Containern die kostengünstigste Variante darstellt, aufgrund der Niedrigwertigkeit und Unempfindlichkeit der Produkte, ist die Anbindung an einen Hafen von Vorteil. Auch das Gewicht spielt hier eine große Rolle, denn oft sind die Güter sehr schwer und die Gewichtskapazitäten des LKW schnell erschöpft, obwohl dieser nicht voll beladen ist.
Die Warengruppe der Schüttgüter benötigt spezielle Fahrzeuge, wie Kipper. Der Transport von Schüttgütern auf einem „normalen“ LKW bedarf spezieller Ladehilfsmittel. Diese könnten z.B. Big Bags sein, wobei hier meist so große Mengen benötigt werden, dass die Volumina der Big Bags in keinem Verhältnis stehen. Für den Handel an Privatverbraucher ist dies jedoch die gängigste Variante.
Grundsätzlich sind Baustoffe keine Güter, die schnell transportiert werden müssen. Der Binnentransport ist hierfür also bestens geeignet. Jedoch wird auf Baustellen oft kurzfristig Material benötigt. Dafür sollten „Reserven“ in der Umgebung der Baustellen immer per LKW abrufbar sein.
Gerade bei voluminösen und schweren Gütern ist die Ladungssicherung ein wichtiges Thema. Oft hört man in den Nachrichten von zu schwer beladenen oder nicht ausreichend gesicherten Gütern. Geschultes Personal ist also eine der besten Investitionen, wie in jedem Bereich der Logistik.
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