Freilager - Erich Löb GmbH - Freie Lagerkapazität
Objekt-Nr.: 10172
Warehousing (Lager mit Bewirtschaftung)
Deutschland
97440 Werneck
Preis auf Anfrage
Nutzen Sie kosteneffiziente Außenbereiche für witterungsunempfindliche, schwere oder sperrige Güter. Auf LAGERflaeche.de entdecken Sie maßgeschneiderte Standortlösungen – von der reinen Flächenanmietung (Gewerbegrundstück) bis hin zum umfassenden Logistik-Outsourcing auf befestigten Freiflächen. Optimieren Sie Ihre Supply Chain mit Lagerlösungen, die buchstäblich keine Deckengrenzen kennen.

Finden Sie jetzt deutschlandweit und international sofort verfügbare Außenlager und Logistik-Freiflächen, die exakt zu Ihren operativen Anforderungen passen. Ob Schwerlastboden, trimodale Anbindung oder integriertes Zolllager – unser Marktplatz bietet Ihnen die passende gewerbliche Standortlösung für Ihr Unternehmen.
Objekt-Nr.: 10172
Warehousing (Lager mit Bewirtschaftung)
Deutschland
97440 Werneck
Preis auf Anfrage
Objekt-Nr.: 10169
Warehousing (Lager mit Bewirtschaftung)
Deutschland
97440 Werneck
Preis auf Anfrage
Objekt-Nr.: 10164
Warehousing (Lager mit Bewirtschaftung)
Deutschland
91154 Roth
Preis auf Anfrage
Objekt-Nr.: 10159
Warehousing (Lager mit Bewirtschaftung)
Deutschland
50354 Hürth
Preis auf Anfrage
Objekt-Nr.: 10156
Warehousing (Lager mit Bewirtschaftung)
Deutschland
21258 Heidenau
Preis auf Anfrage
Objekt-Nr.: 10153
Warehousing (Lager mit Bewirtschaftung)
Deutschland
84437 Reichertsheim
Preis auf Anfrage
Objekt-Nr.: 10152
Warehousing (Lager mit Bewirtschaftung)
Deutschland
84544 Aschau am Inn
Preis auf Anfrage
Objekt-Nr.: 10130
Warehousing (Lager mit Bewirtschaftung)
Italien
38121 Spini di Gardolo
Preis auf Anfrage
Objekt-Nr.: 10127
Warehousing (Lager mit Bewirtschaftung)
Italien
39100 Bozen
Preis auf Anfrage
Objekt-Nr.: 10124
Warehousing (Lager mit Bewirtschaftung)
Italien
31039 RIESE PIO X
Preis auf Anfrage
Objekt-Nr.: 10119
Warehousing (Lager mit Bewirtschaftung)
Italien
33070 Budoia (PN)
Preis auf Anfrage
Objekt-Nr.: 10118
Warehousing (Lager mit Bewirtschaftung)
Italien
33040 Pradamano (UD)
Preis auf Anfrage
» Was ist ein Freilager? Definition und logistische Bedeutung
» Für welche Branchen und Güter eignen sich Außenlager?
» Bauliche und technische Anforderungen an Logistik-Freiflächen
» Flächenbedarf, Mietmodelle und Skalierbarkeit
» Mehr als nur Platz: Freilager in der professionellen Logistikabwicklung
» Sonderform: Das Freilager als Zolllager
» Digitalisierung, Prozessoptimierung und DSGVO im Außenbereich
» FAQ: Häufige Fragen zu Freilagern und Außenflächen
Ein Freilager (oft auch Außenlager oder Freifläche genannt) ist ein ausgewiesener Lagerbereich, der unter freiem Himmel liegt und über keine Dachkonstruktion oder umschließenden Wände verfügt. Im Gegensatz zu geschlossenen Lagerobjekten sind die Güter hier den direkten Witterungseinflüssen ausgesetzt.
Trotz des fehlenden Witterungsschutzes spielen Freilager eine zentrale Rolle in globalen Supply Chains. Sie bieten eine extrem kosteneffiziente Möglichkeit, große Volumina an widerstandsfähigen oder entsprechend verpackten Waren aufzubewahren. Die fehlende Überdachung ist dabei nicht nur ein Kostenfaktor, sondern oft der entscheidende operative Vorteil: Schwere oder extrem sperrige Güter, die in klassischen Hallenbauten durch Deckenhöhen oder Torabmessungen limitiert wären, können hier mithilfe von Schwerlastkränen, Reach-Stackern oder großen Gabelstaplern barrierefrei umgeschlagen werden.
Da die Lagerung ungeschützt erfolgt, eignen sich Freiflächen primär für robuste Güter. Dennoch ist das Spektrum der nutzenden Branchen enorm breit und erfordert in der Praxis hochprofessionelle Abläufe:
Sind Güter nur bedingt witterungsresistent, können sie durch dicke Schrumpffolie, Planen oder den Einsatz von Spezialcontainern temporär vor Nässe und UV-Strahlung geschützt werden.

Auch wenn bei dieser Lagerart keine Wände errichtet werden, erfordert ein modern geplantes Freilager erhebliche infrastrukturelle Vorbereitungen. Die Bodenbeschaffenheit ist das absolute Herzstück dieser Industrieimmobilie. Je nach Einsatzzweck werden die Flächen asphaltiert, betoniert oder speziell verdichtet, um massiven Punktlasten von mehreren Tonnen pro Quadratmeter sicher zu widerstehen. Ein fester, sauberer Untergrund verhindert die Verschmutzung der Lagergüter und garantiert ein schnelles, reibungsloses Handling durch schweres Gerät.
Neben dem Boden spielen Umwelt- und Sicherheitsaspekte eine erfolgskritische Rolle:
Wer eine Standortlösung im Außenbereich sucht, profitiert von deutlichen Skaleneffekten. Der Flächenbedarf lässt sich bei Außenlagern oft viel dynamischer anpassen als bei starren Gebäudestrukturen.
Auf dem Markt etablieren sich hierfür unterschiedliche Mietmodelle: Neben der klassischen, langfristigen Pacht eines kompletten Gewerbegrundstücks (häufig über Triple-Net-Verträge) finden B2B-Kunden zunehmend nutzungsbasierte Modelle.
Logistikdienstleister bieten oft eine Abrechnung nach dem Prinzip "Pay-per-Square-Meter" oder "Pay-per-Pallet" an. Dies garantiert eine maximale Skalierbarkeit bei saisonalen Überhängen. Zudem fällt die Kostenstruktur (TCO) äußerst positiv ins Gewicht: Ohne Heizsysteme, komplexe Lüftungsanlagen oder instandhaltungsintensive Dächer reduzieren sich die Fixkosten und laufenden Betriebskosten (OPEX) auf ein absolutes Minimum.
Ob Sie riesige Flächen für die Fahrzeuglogistik suchen, schweres Projektgut sicher umschlagen müssen oder einen professionellen Partner für Ihr Container-Management benötigen – wir vernetzen Sie mit den besten Anbietern im Markt. Vergleichen Sie jetzt verfügbare Standortlösungen, fordern Sie passgenaue Exposés an und optimieren Sie Ihre Supply Chain nachhaltig.
Freiflächen sind keineswegs nur "tote Abstellplätze". Renommierte Dienstleister haben Außenbereiche längst als hochfunktionale Erweiterung ihrer Fulfillmentlösungen etabliert. Auf bewirtschafteten Freilagern werden umfassende Value Added Services (VAS) angeboten.
Dazu zählen beispielsweise der komplexe Schwergutumschlag, die seemäßige Konservierung und Verpackung von Maschinen für den Export, das Container-Stuffing & -Stripping direkt auf dem Hof oder die technische Vorbereitung von Neufahrzeugen (PDI - Pre Delivery Inspection). Verladende Unternehmen können so operative Prozesse intelligent outsourcen und sich vollständig auf ihr eigenes Kerngeschäft fokussieren.
Eine stark nachgefragte Variante in der internationalen Supply Chain ist das als Zolllager (offenes Zolllager) deklarierte Freilager. Wenn Unternehmen große Mengen an importierten Gütern (z. B. asiatischer Stahl, importiertes Holz) aufbewahren müssen, bietet dieser Status enorme Liquiditätsvorteile. Die Güter können auf der Freifläche unversteuert und unverzollt im sogenannten Zollaussetzungsverfahren zwischengelagert werden. Erst wenn die Ware das bewachte Gelände verlässt und in den europäischen Wirtschaftskreislauf übergeht, werden Zölle und Steuern fällig. Solche Flächen sind massiv gesichert und erfordern spezielle behördliche Zertifizierungen.
Da Freilager naturgemäß anfälliger für Diebstahl und unbefugtes Betreten sind, gelten hier strengste Sicherheitsanforderungen. Moderne Anlagen werden durch Hochsicherheitszäune, Schrankenanlagen und elektronische Zutrittskontrollsysteme hermetisch abgeriegelt.
Auch die Digitalisierung ist längst im Außenlager angekommen. Sogenannte Yard Management Systeme (YMS) steuern die An- und Abfahrt von Lkw, weisen Zeitslots zu und navigieren Fahrzeuge digital zum richtigen Entladeplatz. Dies führt zu einer enormen Prozessoptimierung, da Staus auf dem Werksgelände verhindert und Durchlaufzeiten drastisch reduziert werden. Mobile Terminals auf Gabelstaplern erfassen per GPS genau, in welchem Flächenraster ein Bauteil abgestellt wurde – ein essenzieller Schritt für die moderne Lagerverwaltung unter freiem Himmel.
Im Zuge der umfassenden Kameraüberwachung (CCTV) und automatischer Kennzeichenerfassung an den Toren ist die strenge Einhaltung der DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) zwingend erforderlich. Betreiber müssen sicherstellen, dass Videodaten fristgerecht gelöscht und Aufbewahrungsfristen rechtssicher dokumentiert werden.
Der größte wirtschaftliche Vorteil ist die immense Kostenersparnis. Da keine komplexen Lagerstrukturen, Dächer oder Heizungen errichtet werden müssen, sind die Kosten pro Quadratmeter signifikant geringer. Zudem ermöglicht der fehlende Aufbau eine barrierefreie Anlieferung und den effizienten Umschlag von extrem hohen oder sperrigen Gütern.
Die Güter sind rund um die Uhr den Witterungseinflüssen (Regen, Frost, aggressive UV-Strahlung) ausgesetzt. Zudem sind Freiflächen trotz solider Umzäunung strukturell anfälliger für Diebstahl oder Vandalismus als Alarm-gesicherte Gebäude. Auf unbefestigten oder unstrukturierten Flächen kann bei schlechtem Wetter die reibungslose Logistikabwicklung leiden.
Grundsätzlich ist die Lagerung von Gefahrgut auf Freiflächen stark reglementiert und oft nicht ohne Weiteres möglich, da erhebliche Umweltgefahren (z. B. Auswaschung toxischer Stoffe in den Boden durch Regen) bestehen. Sollen Gefahrstoffe im Außenbereich gelagert werden, bedarf es spezieller Auffangwannen, Gefahrstoffcontainer und strenger immissionsschutzrechtlicher Genehmigungen (wie dem BImSchG).
Die Pacht oder Miete für ein klassisches Freilager beträgt in der Regel nur einen Bruchteil dessen, was für eine hochmoderne Industrieimmobilie veranschlagt wird. Dies senkt den Kapitalbedarf drastisch. Dennoch variieren die Preise stark in Abhängigkeit von der Bodenbeschaffenheit (ein zertifizierter Schwerlastboden ist teurer als eine einfache Schotterfläche) sowie der Anbindung und der sicherheitstechnischen Ausstattung.