
Prologis wächst weiter im Ruhrgebiet: Baustart für nachhaltige Logistikanlage in Herne
Düsseldorf / Herne, 17. April 2026 – Mit einer feierlichen Grundsteinlegung hat Prologis heute in Herne den Bau einer Logistikanlage mit zwei Gebäuden, die zusammen rund 20.500 Quadratmeter umfassen, gestartet. Das Projekt entsteht auf einer 36.400 Quadratmeter großen Industriebrache, die seit 2020 ungenutzt ist, und soll Ende 2026 abgeschlossen werden. An der Grundsteinlegung nahmen neben Prologis auch der Herner Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda sowie Vertreter der Herner Wirtschaftsförderung teil.

Baustart für die Logistikanlage von Prologis in Herne: (v.l.) Kathrin Grunert (Prologis), Philipp Feige (Prologis), Dominik Willgerod (Prologis), René Faber (Prologis), Narin Yalcinkaya (Goldbeck), Joachim Ritter (Goldbeck), Dr. Frank Dudda (Oberbürgermeister von Herne), Achim Schuster (Goldbeck), Dr. Dirk Drenk (Wirtschaftsförderung Herne)
In gut angebundenen Lagen sind verfügbare Gewerbe- und Industrieflächen knapp. Mit dem Projekt in Herne führt Prologis daher eine brachliegende Fläche wieder einer wirtschaftlichen Nutzung zu und schafft neue Kapazitäten in einem gefragten Markt. Moderne Logistikflächen sind ein wichtiger Baustein für funktionierende Lieferketten, die Versorgung von Unternehmen und Haushalten sowie die Weiterentwicklung bestehender Wirtschaftsstandorte.
„Mit der Investition von Prologis entsteht auf einer traditionellen, jedoch seit Jahren brachliegenden Gewerbefläche ein modernes Logistikzentrum. Das ist ein weiterer wichtiger Impuls für den Wirtschaftsstandort Herne. Zugleich leistet die hier entstehende Logistikfläche einen wesentlichen Beitrag zur Stabilität von Lieferketten in einer unsicheren Welt und zur Versorgung von Unternehmen und Bürgerinnen und Bürgern – und das auf eine nachhaltige und ressourcenschonende Weise“, freut sich Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda über die Realisierung des Projekts.
Die Logistikanlage erfüllt hohe Nachhaltigkeitsstandards
Das Projekt in Herne wurde unter Berücksichtigung hoher Ansprüche an ökologische Nachhaltigkeit und Mitarbeiterwohlbefinden konzipiert. Prologis strebt für die Gebäude, die sich in drei Einheiten aufteilen lassen, die Platin-Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) an. Grundlage für diese Zertifizierung sind nicht nur die energieeffiziente Nutzung, sondern auch die Reduzierung des Embodied Carbon und die Berücksichtigung von Prinzipien der Kreislaufwirtschaft. Zum Einsatz kommen unter anderem Stahl mit reduziertem CO₂-Fußabdruck für die Dachkonstruktion sowie CO₂-reduzierter Beton für die Bodenplatte. Damit sollen materialbedingte Emissionen im Bau verringert und die spätere Wiederverwendung von Ressourcen erleichtert werden.
Ein Gründach und eine Photovoltaikanlage mit 1 MW sind Teil des Energiekonzepts des Standorts. Sie unterstützen eine energieeffiziente Gebäudenutzung, schaffen Zugang zu erneuerbarer Energie und können die Energiekosten künftiger Nutzer senken. Zudem schafft Prologis die Infrastruktur für Ladestationen für Elektroautos der künftigen Mitarbeitenden sowie Lieferfahrzeuge und Lkw und bietet damit Voraussetzungen für den Einsatz elektrifizierter Fahrzeugflotten.
Die beiden Gebäude lassen sich flexibel nutzen und eignen sich sowohl für Multi-User-Konzepte als auch für kundenspezifische Lösungen. Prologis befindet sich für die Flächen bereits in Gesprächen mit potenziellen Kunden.
Standort in gefragter Lage im Ruhrgebiet
„In gut angebundenen Lagen des Ruhrgebiets sind verfügbare Flächen knapp. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage nach modernen Logistikflächen hoch – insbesondere dort, wo Unternehmen nah an Kunden, Arbeitskräften und Verkehrsachsen sein müssen“, sagt René Faber, Director Capital Deployment bei Prologis. „Mit dem Projekt in Herne wird eine brachliegende Industriefläche wieder nutzbar gemacht – für Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen und mit unterschiedlichen Anforderungen.“
Der Standort an der A43 verfügt über eine direkte Anbindung an die Autobahn A2, die von den Niederlanden bis nach Osteuropa verläuft. Der Flughafen Dortmund ist rund 35 Kilometer entfernt. Das Ruhrgebiet mit rund 5,1 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern gehört zu den gefragten und zugleich flächenknappen Logistikmärkten Deutschlands. Die dichte Infrastruktur mit Autobahnen, Schiene, Flughäfen und Binnenhäfen schafft kurze Wege zu wichtigen Absatz- und Beschaffungsmärkten und macht die Region für Industrie, Handel und Logistik attraktiv. Gerade deshalb gewinnen Revitalisierungen bestehender Flächen an Bedeutung.
Prologis ist im Ruhrgebiet derzeit mit diversen Projekten und Immobilien vertreten, darunter Standorte in Dortmund, Herten, Herne, Bottrop und Datteln. Mit dem Projekt in Herne baut Prologis seine Präsenz im Ruhrgebiet weiter aus. Ganz in der Nähe setzt das Unternehmen in Dortmund derzeit die Umwandlung eines 278.000 Quadratmeter großen Brownfields in einen urbanen Logistik- und Gewerbepark um.
Medienkontakt
Maria Mateen
External Communications Manager Northern Europe, Prologis
mmateen@prologis.com
+31 20 655 1958
Torben Sachau
Senior PR-Berater, STROOMER Communications
torben.sachau@stroomer.de
040 853133292

Weitere LAGERNews
MLP Group erweitert Portfolio um ersten Standort in der Metropolregion Hamburg
Mit dem Ankauf eines 68.000 m² großen Brownfields im schleswig-holsteinischen Geesthacht sichert sich die MLP Group ihr erstes Grundstück in der Hamburger Metropolregion...
REALOGIS erreicht für bauwo Vollvermietung des Logistikparks Zeven-Aspe
Die zuletzt noch verfügbare Unit 1 mit einer Mietfläche von rund 10.544 m² wurde langfristig an einen großen Textildienstleister vermietet....
Logivest vermittelt über 5.000 Quadratmeter Logistikfläche südlich des Schwarzwalds
Der ganzheitliche Logistikimmobilienberater Logivest hat in Wehr, im Süden von Baden-Württemberg, der Markus Barth Logistik GmbH & Co. KG eine Logistikimmobilie zur Anmietung vermittelt....
Aconlog meldet Vollvermietung der nachhaltigen Brownfield-Entwicklung in Viersen-Mackenstein
Kurz nach Fertigstellung: Logistikneubau mit insgesamt 17.720 m² Nutzfläche langfristig ausgelastet + Zweite und letzte ESG-orientierte Einheit an WISAG vermietet...







