Lager - und Produktionshalle in Saarlouis Lisdorfer Berg
Objekt-Nr.: 10189
Warehousing (Lager mit Bewirtschaftung)
Deutschland
66740 Saarlouis
Preis auf Anfrage
Die Lagerung auf Bodenniveau bietet Unternehmen maximale Flexibilität bei der Raumausnutzung und minimiert gleichzeitig die Investitionskosten für teure Regalsysteme. Als dynamische Lagerlösung eignet sich das Bodenlager ideal für schwere Lasten, sperrige Güter sowie für schnelle Umschlagsprozesse im Rahmen von Fulfillment und Kontraktlogistik.

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Objekt-Nr.: 10189
Warehousing (Lager mit Bewirtschaftung)
Deutschland
66740 Saarlouis
Preis auf Anfrage
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Warehousing (Lager mit Bewirtschaftung)
Deutschland
66130 Saarbrücken-Güdingen
Preis auf Anfrage
Objekt-Nr.: 9372
Warehousing (Lager mit Bewirtschaftung)
Vereinigtes Königreich
98 Walsall
Preis auf Anfrage
» Was ist ein Bodenlager? Definition und logistische Grundlagen
» Technische Anforderungen und Infrastruktur einer modernen Lagerhalle
» Prozessoptimierung und operative Abläufe im regallosen Lager
» Wirtschaftliche Betrachtung: Preise, Kostenfaktoren und Mietmodelle
» Mietmodelle im Überblick
» Strategische Vorteile und Herausforderungen des Bodenlagers
» Branchenlösungen: Für welche Güter ist das Bodenlager ideal?
» FAQ zum Bodenlager
Unter einem Bodenlager (oft auch als regalloses Lager bezeichnet) versteht man eine Lagerart, bei der die Ladeeinheiten – wie Europaletten, Gitterboxen oder Großgebinde – direkt auf dem Hallenboden abgestellt werden. Im Gegensatz zu kapitalintensiven Hochregallagern wird hierbei komplett auf feste Regalsysteme verzichtet.
In der Praxis der Lagerverwaltung und Transportlogistik wird strukturell zwischen zwei Hauptformen unterschieden:
Diese Lagerlösung kommt besonders häufig in Transport- und Industrieunternehmen zum Einsatz, die große Mengen homogener Artikel mit hoher Umschlagshäufigkeit umschlagen oder extrem schwere Güter lagern müssen, die die Fachlasten herkömmlicher Regale überschreiten würden.

Die Effizienz und Sicherheit in einem Bodenlager hängen maßgeblich von den baulichen und technischen Parametern der Gewerbeimmobilie ab. Da keine Regalkonstruktionen die Lasten abfangen, wirken alle Gewichtskräfte direkt auf das Bauwerk.
Die Tragfähigkeit des Bodens (angegeben in Kilo- oder Meganewton pro Quadratmeter, z.B. 50 kN/m²) ist der kritischste Faktor. Für den Einsatz schwerer Flurförderzeuge und das Stapeln von schweren Industriegütern sind staubfreie, flachheitsoptimierte Industrieböden (oft als flüssigkeitsdichte Betonböden nach WHG ausgeführt) zwingend erforderlich.
Obwohl kein Hochregal verbaut ist, bestimmt die nutzbare lichte Höhe der Industrieimmobilie, wie viele Ladeeinheiten sicher übereinandergestapelt werden können. Eine moderne, blendfreie LED-Hallenbeleuchtung sorgt zudem für Arbeitssicherheit und fehlerfreie Scanprozesse bei der Kommissionierung.
Je nach Warengruppe müssen Lagerbereiche frostfrei, temperaturgeführt oder trocken gehalten werden. Zudem greifen strenge gesetzliche Anforderungen bezüglich des Brandsschutzes (Sprinkleranlagen, Rauch-Wärme-Abzugsanlagen) sowie des Diebstahlschutzes (Videoüberwachung, Zutrittskontrollsysteme).
Egal ob kurzfristiger Flächenengpass oder langfristiges Distributionszentrum – auf LAGERflaeche.de finden Sie schnell und unkompliziert das passende Industrieobjekt. Vergleichen Sie jetzt aktuelle Angebote oder fordern Sie direkt ein detailliertes Exposé für Ihr Wunschobjekt an. Our Experten-Netzwerk unterstützt Sie effizient bei der Vermittlung.
Ein reibungsloser Materialfluss im Non-Regallager basiert auf digitalisierten Warehouse-Prozessen. Da feste Stellplatzkoordinaten wie in einem Fachbodenregal fehlen, kommt der Softwaresteuerung eine Schlüsselrolle zu.
Die Anmietung oder Auslagerung von Logistikkapazitäten in ein externes Lagerzentrum erfordert eine präzise Kalkulation des Flächenbedarfs. Die Kostenstrukturen für ein Bodenlager setzen sich aus verschiedenen Komponenten zusammen:
| Kostenfaktor | Beschreibung | Einfluss auf das Budget |
| Kaltmiete pro m² | Basispreis für die reine Hallenfläche, stark abhängig vom regionalen Standortfaktor. | Fixkostenbasis |
| Betriebs- & Nebenkosten | Aufwände für Heizung, Beleuchtung, Grundsteuern und Versicherungen. | Variabel nach Verbrauch |
| Logistische Dienstleistungen | Handlingpauschalen (Ein-/Auslagerung), Kommissionierung im Rahmen der Kontraktlogistik. | Transaktionsbasiert |
Unternehmen können zwischen langfristigen Mietverträgen für feste Hallenkomplexe oder hochgradig skalierbaren Fulfillmentlösungen wählen. Bei Letzterem wird die Abrechnung oft flexibel pro belegtem Stellplatz oder pro Quadratmeter und Monat abgewickelt, was maximale finanzielle Agilität bei saisonalen Absatzschwankungen garantiert.
Vor der Entscheidung für einen bestimmten Lagerstandort sollten B2B-Entscheider die spezifischen Vor- und Nachteile dieser Lagerorganisation sorgfältig abwägen.
Das Bodenlager ist kein Allrounder, sondern eine hochspezialisierte Lösung für klar definierte Branchensegmente:
Ein Bodenlager ist immer dann die wirtschaftlichere Wahl, wenn Sie große Mengen homogener, stapelbarer Güter mit hoher Umschlagshäufigkeit lagern müssen oder wenn es sich um extrem schwere und sperrige Frachten handelt. Werden hingegen viele unterschiedliche Artikel (hohe Variantenvielfalt) mit direktem Zugriffsschutz benötigt, bietet sich das Hochregallager an.
Sobald auf den gelagerten Gütern, Begleitpapieren oder Transportdokumenten personenbezogene Daten (z.B. Kundennamen auf Versandetiketten im Fulfillment) zu finden sind, müssen die Bestimmungen der DSGVO eingehalten werden. Dies erfordert unter anderem den Abschluss eines Auftragsverarbeitungsvertrages (AVV) mit dem Logistikdienstleister sowie strenge physische Zutrittskontrollen zum Lagerobjekt.
Die Berechnung basiert nicht nur auf den Maßen der Ladeeinheiten. Neben der reinen Netto-Lagerfläche müssen zwingend die benötigten Verkehrs- und Rangierflächen für die Flurförderzeuge (Gangbreiten), Flächen für den Warenein- und -ausgang, Kommissionierzonen sowie gesetzlich vorgeschriebene Flucht- und Rettungswege (Branchenrichtlinien der DGUV) hinzugerechnet werden.
Im Rahmen der ordnungsgemäßen Buchhaltung und Logistikprozesse unterliegen Frachtbriefe, Lieferscheine, Lagergeldbücher und Wareneingangsprotokolle in Deutschland den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen nach § 257 HGB und § 147 AO. In der Regel müssen diese steuerlich relevanten Dokumente über einen Zeitraum von 6 bis 10 Jahren revisionssicher archiviert werden.
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