Kontraktlogistik Ulm
Objekt-Nr.: 9049
Warehousing (Lager mit Bewirtschaftung)
Deutschland
89079 Ulm
Preis auf Anfrage
Der Logistik-Hotspot im Herzen Süddeutschlands.

Objekt-Nr.: 9049
Warehousing (Lager mit Bewirtschaftung)
Deutschland
89079 Ulm
Preis auf Anfrage
» GVZ Region Ulm im Experten-Check
» Strategische Verortung: Die Geographie des Erfolgs
» Infrastruktur und Modalität: Bimodalität in Perfektion
» Key Facts: Der Standort in Zahlen (Datenstand 2025/2026)
» Wirtschaftliche Kennzahlen: Kostenstruktur und Investitionsklima
» Warum "Top-Logistikregion"? Die Erfolgsfaktoren
» Angesiedelte Unternehmen: Ein "Who is Who" der Logistik
» Arbeitskräfte und Fachkräftesituation
» Fragen, die Entscheider jetzt stellen müssen
» Fazit: Ein Standort mit Zukunftssicherheit
Die Logistikbranche steht vor massiven Umbrüchen: Dekarbonisierung, Fachkräftemangel und die Notwendigkeit resilienter Lieferketten definieren den Erfolg von Standorten neu. Mitten in diesem Spannungsfeld behauptet sich das Güterverkehrszentrum (GVZ) Region Ulm als einer der leistungsfähigsten Logistik-Knotenpunkte Europas. Doch was macht diesen Standort zwischen den Metropolregionen Stuttgart und München so attraktiv? Ist es rein die geographische Lage, oder steckt das Geheimnis in der tiefgreifenden Verzahnung von Industrie, Wissenschaft und Infrastruktur?
In diesem Dossier analysieren wir alle erfolgskritischen Faktoren – von den harten Fakten der Bodenpreise bis hin zur komplexen Anbindung an die transeuropäischen Netze.
Das GVZ Region Ulm liegt nicht einfach nur „günstig“. Es befindet sich im Zentrum der europäischen Wirtschaftsachse West-Ost (Paris-Bratislava/Budapest) und Nord-Süd (Skandinavien-Genua). Gelegen auf den Gemarkungen der Stadt Ulm sowie der Gemeinden Dornstadt und Beimerstetten, bildet es das operative Herzstück der Logistikregion Donau-Iller.
Die Region fungiert als Brückenkopf für die Versorgung des süddeutschen Raums und als Gateway für den Transitverkehr über die Alpen sowie Richtung Osteuropa. Die räumliche Nähe zur „Wissenschaftsstadt Ulm“ sorgt zudem für eine Symbiose aus physischem Güterumschlag und hoch spezialisierter Forschung (z.B. in der Batterietechnologie oder dem autonomen Fahren).
Ein modernes GVZ definiert sich über seine Fähigkeit, Verkehrsträger effizient zu verknüpfen. Während viele Standorte mit dem Label „Trimodal“ werben, konzentriert sich die Region Ulm auf eine hochperformante Bimodalität (Schiene/Straße).
Das Containerterminal Ulm-Dornstadt wird von der DUSS (Deutsche Umschlaggesellschaft Schiene-Straße) betrieben und ist eines der leistungsstärksten im deutschen Binnenland.
Das GVZ profitiert von der unmittelbaren Nähe zum Autobahnkreuz Ulm/Elchingen, dem Schnittpunkt der:
Im Gegensatz zu Standorten wie Duisburg oder Mannheim verfügt das GVZ Ulm über keine direkte Wasseranbindung. Die Donau ist in diesem Abschnitt nicht für die kommerzielle Güterschifffahrt (Großmotorgüterschiffe) ausgebaut. Für Unternehmen, die zwingend auf Binnenschifffahrt angewiesen sind, erfolgt der Vorlauf meist über die Häfen am Rhein oder Neckar.

→ Lagerhalle Stuttgart
→ Lagerhalle Mannheim
→ Lagerhalle Heilbronn
| Merkmal | Detail |
| Gesamtfläche | Ca. 160 Hektar (kontinuierliche Erweiterungen) |
| Unternehmen | Über 50 angesiedelte Firmen |
| Arbeitsplätze | Ca. 4.500 direkte Beschäftigte im GVZ |
| Umschlagleistung | > 100.000 TEU pro Jahr (Terminal Dornstadt) |
| Zertifizierung | Regelmäßige Top-Platzierungen im europäischen GVZ-Ranking |
Quelle: Eigene Recherche basierend auf Daten der Stadt Ulm und GVZ-Gesellschaften.
Für Investoren ist die Frage nach der Rentabilität eng mit den lokalen Hebesätzen und Grundstückspreisen verknüpft. Im Vergleich zu den Metropolen Stuttgart oder München bietet die Region Ulm ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis.
Die Hebesätze variieren leicht zwischen Ulm und den Umlandgemeinden wie Dornstadt:
Die Region Donau-Iller wird regelmäßig in Studien (z.B. von bulwiengesa) als eine der Top-Logistikregionen Deutschlands geführt. Doch warum?

Das GVZ ist geprägt von einem gesunden Mix aus globalen Speditionen und spezialisierten Logistikdienstleistern:
Ein kritischer Punkt jeder Standortbeschreibung ist heute der Faktor Mensch. Wie sieht es in Ulm aus?
Die Situation: Die Arbeitslosenquote in der Region Ulm gehört traditionell zu den niedrigsten in Deutschland (oft unter 3%). Dies bedeutet einen harten Wettbewerb um Arbeitskräfte.
Frage: Ist das GVZ Ulm bereit für die E-Mobilität im Schwerlastverkehr?
Antwort: Ja. Durch den Ausbau von Hochleistungsladepunkten im Umfeld der Autobahnanbindungen und private Investitionen der Logistiker in Ladeinfrastruktur auf den Betriebshöfen nimmt Ulm eine Vorreiterrolle ein.
Frage: Wie sicher ist die Erweiterung des Terminals?
Antwort: Der Ausbau des DUSS-Terminals ist Teil des Bundesverkehrswegeplans. Die Kapazitäten wurden bereits signifikant erhöht, um den Modal Split zugunsten der Schiene zu verschieben.
Das GVZ Region Ulm ist weit mehr als eine Ansammlung von Lagerhallen. Es ist ein hochgradig optimiertes Ökosystem, das von der Balance zwischen zentraler Lage, moderaten Kosten und technologischer Innovation lebt. Für Unternehmen, die den süddeutschen Markt bedienen oder als Hub für europäische Warenströme fungieren wollen, führt am Standort Ulm kein Weg vorbei.
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