Kontraktlogistikfläche in Monheim am Rhein
Objekt-Nr.: 9813
Warehousing (Lager mit Bewirtschaftung)
Deutschland
40789 Monheim am Rhein
Preis auf Anfrage
Trimodale Exzellenz an der Schnittstelle der europäischen Wirtschaftszentren

Objekt-Nr.: 9813
Warehousing (Lager mit Bewirtschaftung)
Deutschland
40789 Monheim am Rhein
Preis auf Anfrage
Objekt-Nr.: 10131
Warehousing (Lager mit Bewirtschaftung)
Italien
38121 Spini di Gardolo
Preis auf Anfrage
» Das GVZ Rheine: Trimodale Exzellenz an der Schnittstelle der europäischen Wirtschaftszentren
» Allgemeine Beschreibung: Mehr als nur Lagerfläche
» Die Lage: Das Kreuz im Nordwesten
» Key Facts: GVZ Rheine auf einen Blick
» Infrastruktur & Modalität: Das trimodale Kraftpaket
» Top-Logistikregion: Warum Münsterland/Osnabrück?
» Wirtschaftliche Rahmenbedingungen: Kosten & Steuern
» Angesiedelte Unternehmen & Wirtschaftliche Entwicklung
» Arbeitskräfte und Fachkräftesituation» Nächster Flughafen & Luftfracht» Fazit & Ausblick: Warum Rheine zukunftssicher ist
Ist ein Standort nur ein Punkt auf der Karte, oder der entscheidende Wettbewerbsvorteil in Ihrer Supply Chain? Im Falle des Güterverkehrszentrums (GVZ) Rheine ist die Antwort eindeutig. Im nördlichen Münsterland gelegen, hat sich Rheine von einer klassischen Industriestadt zu einem der leistungsfähigsten Logistikknotenpunkte Nordrhein-Westfalens entwickelt.
Dieser Sachtext analysiert das GVZ Rheine in der Tiefe. Wir blicken hinter die Kulissen der Infrastruktur, beleuchten die harten ökonomischen Fakten von Steuerhebesätzen bis zu Grundstückspreisen und klären, warum dieser Standort in Fachkreisen als "Hidden Champion" der Logistik gilt.
Das Güterverkehrszentrum Rheine ist nicht einfach eine Ansammlung von Hallen. Es ist ein planmäßig entwickeltes, intermodaler Hub, das geografisch strategisch günstig zwischen dem Ruhrgebiet, den Niederlanden und den Seehäfen im Norden liegt. Es fungiert als Schnittstelle für den gebrochenen Verkehr und bündelt Güterströme effizient.
Das GVZ Rheine zeichnet sich durch seine Polyzentralität aus. Es ist eingebettet in die starke Wirtschaftsregion Münsterland, profitiert aber massiv von der Nähe zu Niedersachsen. Die Entwicklungsgesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Rheine (EWG) hat hier über Jahre hinweg eine Strategie verfolgt, die nicht nur auf Flächenversiegelung, sondern auf wertschöpfende Logistik setzt.
Warum ist Rheine ein GVZ und nicht nur ein Gewerbegebiet? Die Klassifizierung als GVZ erfolgt durch die strikte Anbindung an mindestens zwei, im Idealfall drei Verkehrsträger (Straße, Schiene, Wasser) und das Vorhandensein von Umschlagterminals sowie logistikaffinen Dienstleistern vor Ort. Rheine erfüllt diese Kriterien durch seine trimodale Ausrichtung par excellence.
Lage ist in der Logistik keine Variable, sondern das Fundament. Rheine liegt im nördlichen Teil von NRW, direkt an der Landesgrenze zu Niedersachsen. Diese Positionierung macht das GVZ zu einem Gateway-Standort.
Hier die wichtigsten Daten zusammengefasst für den schnellen Überblick:
| Kategorie | Daten / Fakten |
| Lage | Nord-NRW, Dreiländereck (NRW, NDS, NL) |
| Autobahn | A30 (direkt), A31 (ca. 10 km) |
| Schiene | KTR (KombiTerminal Rheine), elektrifizierte Hauptstrecken |
| Wasser | Dortmund-Ems-Kanal (Großmotorschiff-tauglich) |
| Modalität | Trimodal (Straße, Schiene, Wasser) |
| Gewerbesteuer | 445 % (Stand 2024) |
| Mietniveau (Neubau) | ca. 6,00 - 7,50 €/m² |
| Logistikregion | Münsterland / Osnabrück |
| Besonderheit | Exzellente Cross-Border-Anbindung (Niederlande) |

Die wirkliche Stärke des GVZ Rheine liegt in seiner Trimodalität. Nur wenige Standorte dieser Größe können eine so eng verzahnte Anbindung von Straße, Schiene und Wasserstraße vorweisen. Wie greifen diese Zahnräder ineinander?
Das GVZ ist optimal an das Fernstraßennetz angebunden.
Das Herzstück ist das KombiTerminal Rheine (KTR).
Der Rheine-Kanalhafen am Dortmund-Ems-Kanal (DEK) macht das Trio komplett.
Wichtige Frage für Verlader:Ist der trimodale Umschlag in Rheine operativ nahtlos? Ja. Die räumliche Nähe von Hafenbecken und KLV-Terminal (oft nur wenige hundert Meter) ermöglicht extrem kurze Wege für den "Vorlauf" und "Nachlauf" innerhalb des GVZ.
In den Rankings der Top-Logistikregionen Deutschlands (z.B. nach Fraunhofer SCS) wird Rheine oft dem Cluster Münsterland/Osnabrück zugerechnet. Warum gehört diese Region zur Champions League?
Für Investoren und Mieter sind die harten Zahlen entscheidend. Wie schlägt sich Rheine im Kostenvergleich?
(Hinweis: Die folgenden Zahlen basieren auf Marktwerten von 2023/2024 und können Schwankungen unterliegen. Quellenangaben beziehen sich auf allgemeine Erhebungen der EWG Rheine und Logistikmarktberichte NRW).
Die steuerliche Belastung ist ein entscheidender Faktor für die Standortwahl. Rheine positioniert sich hier im mittleren bis gehobenen Bereich, was die hohe Infrastrukturqualität widerspiegelt.
Im Vergleich zu den "Hotspots" wie Düsseldorf oder Hamburg ist Rheine preislich attraktiv, zieht aber aufgrund der hohen Nachfrage an.
Das Ökosystem im GVZ Rheine ist diversifiziert. Es gibt keine gefährliche Monokultur, sondern einen gesunden Mix aus Kontraktlogistik, Handel und Industrie.
Key-Player vor Ort
Wirtschaftliche Dynamik
Rheine wächst. Die Nachfrage nach Flächen übersteigt oft das Angebot. Die Stadt reagiert darauf mit der Ausweisung neuer Gewerbegebiete (z.B. Rheine-R, Rheine-Nord), die logistisch an das GVZ angebunden sind. Der Fokus verschiebt sich dabei von "Masse" zu "Klasse": Es werden Unternehmen bevorzugt, die Arbeitsplätze schaffen und hohe Wertschöpfungstiefen (Value Added Services) bieten, statt reiner Umschlagshallen.
Ein GVZ ohne Personal ist nutzlos. Wie sieht der Arbeitsmarkt in Rheine aus?
Die Herausforderung: Wie fast überall in Deutschland herrscht auch im Münsterland ein Fachkräftemangel, insbesondere bei Berufskraftfahrern und Fachkräften für Lagerlogistik. Die Arbeitslosenquote im Kreis Steinfurt ist traditionell niedrig (oft unter 5%).
Die Chance (Einzugsgebiet): Rheine punktet durch sein großes Einzugsgebiet. Als Mittelzentrum zieht die Stadt Arbeitskräfte aus dem ländlichen Emsland und dem nördlichen Münsterland an.
Strategischer Vorteil: Die Lohnkosten liegen im Vergleich zu den Metropolregionen Köln/Düsseldorf oder München auf einem moderateren Niveau, bei gleichzeitig hoher Arbeitsmoral und Bindung der Mitarbeiter an die Unternehmen der Region.
Auch wenn Rheine selbst keinen Flughafen hat, ist die Anbindung an die Luftfracht gewährleistet.
Das GVZ Rheine ist ein Paradebeispiel für funktionierende Infrastrukturpolitik. Während andere Regionen über den Verkehrskollaps klagen, bietet Rheine durch die echte Trimodalität Ausweichmöglichkeiten.
Die Zukunft des GVZ Rheine wird durch die weitere Digitalisierung der Terminals und den Ausbau der Wasserstoff-Infrastruktur im Münsterland geprägt sein. Wer einen robusten, krisensicheren und skalierbaren Standort sucht, kommt an Rheine nicht vorbei.
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Objekt-Nr.: 10104
Warehousing (Lager mit Bewirtschaftung)
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64646 Heppenheim
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34582 Borken
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34385 Bad Karlshafen (Helmarshausen)
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