Lagerfläche, Lagerhalle, Block, Regal, Produktion
Objekt-Nr.: 2288
Vermietung
Deutschland
56587 Oberhonnefeld/Westerwald
Preis auf Anfrage
Das logistische Herz am Deutschen Eck

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» Allgemeine Beschreibung: Mehr als nur ein Gewerbegebiet
» Lage und geografische Einbettung: Die Macht der Zentralität
» Infrastruktur und Modalität: Das trimodale Kraftpaket
» Top-Logistikregion: Warum Koblenz in der Champions League spielt
» Wirtschaftliche Entwicklung und angesiedelte Unternehmen
» Arbeitskräfte und Fachkräftesituation
» Key Facts: Mietpreise, Steuern und Grundstückspreise
» Besonderheiten und Zukunftsausblick: Wohin steuert Koblenz?
» Fragen aus der Praxis (FAQ)
» Fazit: Der „Hidden Champion“ am Mittelrhein
Warum ist ein Standort, der weltbekannt für Romantik und Tourismus ist, gleichzeitig einer der härtesten Leistungsträger der deutschen Logistikwirtschaft? Die Antwort liegt in der Geografie. Koblenz ist nicht nur der Ort, an dem „Mutter Mosel“ auf „Vater Rhein“ trifft, sondern ein strategischer Knotenpunkt, der die Seehäfen im Norden mit den Verbraucherzentren im Süden verbindet.
In dieser detaillierten Standortanalyse beleuchten wir das logistische Ökosystem rund um Koblenz. Wir analysieren nicht nur das Güterverkehrszentrum (GVZ) im engeren Sinne, sondern betrachten den funktionalen Verbund aus dem Industriepark A61 und dem Rheinhafen Koblenz, die gemeinsam als trimodale Drehscheibe fungieren.
Wer über Logistik in Koblenz spricht, muss zwei geografische Schwerpunkte unterscheiden, die funktional eine Einheit bilden: den Rheinhafen Koblenz (direkt am Wasser) und den Industriepark an der A61 (das klassische GVZ-Areal).
Das Logistikzentrum Koblenz fungiert als Schnittstelle im europäischen Warenverkehr. Es ist kein reines „Lagerhaltungsgelände“, sondern ein hochfrequenter Umschlagplatz. Durch die Lage in Rheinland-Pfalz dient es als Scharnier zwischen der Metropolregion Rhein-Ruhr im Norden und der Metropolregion Rhein-Main im Süden.
Warum ist dieser Standort systemrelevant? Die Binnenschifffahrt auf dem Rhein ist die Lebensader für die Versorgung der süddeutschen und schweizerischen Industrie. Koblenz bietet hier die notwendige Redundanz und Umschlagskapazität, um Güterströme zu brechen, zu lagern und feinzuverteilen. Die Stadt hat sich von einem reinen Verwaltungsstandort zu einem modernen Hub für Value Added Services entwickelt.
Hinweis zur Definition: In der Fachsprache wird oft vom „GVZ Koblenz“ gesprochen, wenn der funktionale Zusammenschluss der trimodalen Hafenanlagen mit den flächenintensiven Logistikparks an der Autobahn gemeint ist.
Die Lage eines Logistikstandorts ist sein wichtigstes Kapital. Koblenz punktet hier mit einer fast unschlagbaren Erreichbarkeit in Mitteleuropa.
Die Topografie stellt allerdings auch eine Herausforderung dar: Das Mittelrheintal ist eng. Flächen sind rar und kostbar, was die Expansion begrenzt, aber die Wertstabilität bestehender Immobilien sichert.

Ist ein Standort ohne Wasseranschluss heute noch zukunftsfähig? Für die Schwer- und Massengutlogistik lautet die Antwort oft „Nein“. Koblenz spielt hier seine größte Karte aus: die Trimodalität.
Der Rheinhafen Koblenz ist das Herzstück. Er umfasst eine Gesamtfläche von ca. 75 Hektar.
Die Anbindung an das Fernstraßennetz ist exzellent und redundant ausgelegt:
Der Rheinhafen verfügt über ein leistungsfähiges Industriegleisnetz.
Warum wird die Region Koblenz/Mittelrhein in Rankings (z.B. Fraunhofer SCS) oft positiv hervorgehoben?
Grafik-Placeholder:(Hier wäre eine Karte ideal, die die „Logistikregion Rheinland-Pfalz Nord“ zeigt und die Distanzen zu FRA, CGN und dem Ruhrgebiet visualisiert. Quelle: Eigene Darstellung basierend auf Google Maps Daten)
Der Wandel von der Schwerindustrie hin zur Dienstleistung ist in Koblenz vollzogen. Der Industriepark A61 ist nahezu voll belegt, was die Attraktivität unterstreicht.
Wer hat sich hier angesiedelt? (Beispiele)
Wirtschaftliche Dynamik: Die Nachfrage nach Flächen übersteigt das Angebot deutlich. Dies führt zu einer „Verdichtung“ – alte Brachflächen werden reaktiviert (Brownfield-Development), und Logistikimmobilien werden mehrstöckig oder effizienter geplant.
Wie in ganz Deutschland ist der Fachkräftemangel auch in Koblenz spürbar, jedoch mit regionalen Besonderheiten.
Für Investoren und Mieter sind die harten Zahlen entscheidend. Hinweis: Die folgenden Werte sind Richtwerte (Stand ca. 2023/2024) und können marktdynamischen Schwankungen unterliegen. Für exakte Tagespreise ist eine Konsultation lokaler Makler (z.B. JLL, CBRE, Sparkasse) notwendig.
Aufgrund der Flächenknappheit im Mittelrheintal sind die Preise in den letzten Jahren gestiegen, liegen aber oft noch unter dem Niveau von Frankfurt oder Köln.
| Kategorie | Preisspanne (geschätzt) | Anmerkung |
| Miete Logistik Neubau | 6,50 € - 8,00 € / m² | Stark abhängig von Ausstattung (WGK, Sprinkler, Höhe) |
| Miete Bestand | 4,50 € - 6,00 € / m² | Ältere Hallen im Hafengebiet |
| Grundstückspreise | 120 € - 250 € / m² | Gewerbebauland (erschlossen), wenn verfügbar |
Die steuerliche Belastung ist ein entscheidender Standortfaktor.
Quellenangabe zu Daten:Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Haushaltssatzung Stadt Koblenz, Marktberichte großer Immobilienmaklerhäuser.
Was macht diesen Standort einzigartig und wo liegen die Risiken?
Der „Smart Port“ ist auch in Koblenz ein Thema.
Frage: Ist Koblenz für Start-ups im E-Commerce geeignet?
Antwort: Ja, absolut. Die Nähe zu den Paketzentren der großen KEP-Dienstleister (DHL, Hermes, UPS in der Region) ermöglicht späte „Cut-off“-Zeiten. Das bedeutet, Kunden können später bestellen und erhalten die Ware dennoch am nächsten Tag.
Frage: Gibt es noch freie Flächen für Großansiedlungen (> 50.000 m²)?
Antwort: Im direkten Stadtgebiet Koblenz (Industriepark A61) ist dies extrem schwierig (Brownfield only). Expansionen finden eher im Umland (Landkreis Mayen-Koblenz) statt, wobei die logistische Anbindung an den Koblenzer Hafen erhalten bleibt.
Das GVZ Koblenz bzw. der Logistikstandort Koblenz ist weit mehr als ein Durchgangspunkt. Es ist eine trimodale Hochleistungsmaschine, die von ihrer geografischen Unvermeidbarkeit profitiert. Wer Güter effizient zwischen den Nordseehäfen und Süddeutschland bewegen muss, kommt an Koblenz kaum vorbei.
Für Unternehmen bietet der Standort Stabilität, exzellente Infrastruktur und Zugang zu Arbeitskräften. Die Herausforderungen liegen in den begrenzten Flächen und dem relativ hohen Gewerbesteuersatz. Doch die Vorteile der Multimodalität – insbesondere die Kombination aus starker Schiene, Wasserstraße und A61 – wiegen diese Nachteile für logistikintensive Betriebe meist auf.
Nächster Schritt für Interessenten: Prüfen Sie nicht nur die Mietpreise, sondern berechnen Sie die Transportkostenersparnis durch die Trimodalität. Ein Gespräch mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Koblenz oder den Stadtwerken (Hafenbetreiber) ist der empfohlene erste Schritt für eine detaillierte Machbarkeitsstudie.
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