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Lager der Woche

Lager der Woche - Wünschendorf


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Keolis: Eurobahn mit massiven Problemen

15.12.16 (Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, NWL, VRR) Autor:Stefan Hennigfeld


Seit dem Start in Nordrhein-Westfalen vor rund sechs Jahren wird Keolis bzw. die Marke Eurobahn immer wieder mit Zugausfällen, Schlechtleistungen und anderen negativen Erscheinungsformen in Verbindung gebracht. Auch aktuell dauern die Probleme des Unternehmens fort. Seit Monaten hat man mit Zugausfällen zu kämpfen und aktuell wurde die Relation zwischen Venlo und Mönchengladbach auf einen Zweistundentakt reduziert. Man fährt nicht, wie bestellt, jede Stude. Das hält man beim zuständigen Aufgabenträger, dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, für völlig inakzeptabel.


Vorstandssprecher Martin Husmann hat eine sofortige und deutliche Verbesserung gefordert. „Die Ankündigung des Unternehmens, bis zum Beginn des nächsten Jahres auf der RE 13 zwischen Mönchengladbach und Venlo nur noch im Zweistundentakt fahren zu wollen, ist der aktuelle Höhepunkt von mangelnder Zuverlässigkeit und Schlechtleistungen. Wir erwarten umgehend von der Eurobahn, dass sie nachbessert und ein tragfähiges Konzept vorlegt.“


Bereits in den Jahren 2012 bis 2014 ermahnte der VRR die Eurobahn immer wieder wegen Schlecht- und Nichtleistungen aufgrund von fehlendem Personal und drohte neben den Vertragsstrafen auch mit einer außerordentlichen Kündigung des Verkehrsvertrages. Über die Zeit hinweg konnte das Unternehmen seinen Personalstamm stärken, zuverlässigere Verbindungen und Leistungen umsetzen und die Qualität steigern, sodass das Unternehmen 2015 erstmals eine akzeptable Qualität erreichte.


„Es ist für uns daher in keinster Weise akzeptabel, dass nun nach Jahren, in denen mühsam an einer angemessene Leistung und Qualität gearbeitet wurde, eine solche Situation erneut eintritt. Dafür haben wir keinerlei Verständnis“, so Husmann. „Qualitativ hochwertige Leistungen sind im Schienenpersonennahverkehr die Grundlage für zufriedene Fahrgäste und die dauerhafte Akzeptanz des ÖPNV bei den Nahverkehrskunden.“


Doch auch andernorts fällt die Eurobahn zum Teil erheblich aus dem Rahmen und es wird über außerordentliche Kündigungen der Verkehrsverträge gesprochen. So berichtete die Neue Osnabrücker Zeitung in der vergangenen Woche über eine so hohe Zahl von Zug