Sie sind hier: Startseite » Rund um LAGER[flaeche] » LAGER[news]

Lager der Woche

Lager der Woche - Wünschendorf


Interessante Logistikimmobilie in Wünschendorf
, an der A4, A9


[ zum Exposé ]

Inserieren bei Lagerflaeche!

In dem Fachportal für Lagerlogistik zu inserieren. Wählen Sie eines unserer Pakete!

[ zur Übersicht ]

Sie suchen die passende Lagerfläche?

Wir unterstützen Sie bei der Suche nach der geeigneten Lager-/ Logistikimmobilie. Stellen Sie kostenlos Ihr Gesuch bei uns ein und finden Sie so Ihre Wunsch- immobilie. Voraussetzung ist nur eine kostenfreie Registrierung oder sende Sie uns die  Gesuche Vorlage  an uns zurück!

[ zur Registrierung ]

LAGER[news]- Aktuelle Lagernews, Marktberichte & Information

Lesen Sie hier aktuelle Meldungen aus dem Bereich Rund um die Lagerlogistik. Falls auch Sie interessante News bei uns veröffentlichen möchten, dann senden Sie uns diese an presse(at)lagerflaeche(dot)de zu. Nun viel Spaß beim lesen:

Bad Aibling: Unfallursache offenbar geklärt

Bad Aibling: Unfallursache offenbar geklärt

04.04.16 (Bayern) Autor:Stefan Hennigfeld

 

Der Eisenbahnunfall in Bad Aibling am Morgen des 9. Februar ist größtenteils aufgeklärt. Zwei Regionalzüge der Bayerischen Oberlandbahn sind auf einer eingleisigen Strecke frontal zusammengestoßen. Dabei war bereits seit längerer Zeit bekannt, dass der Fahrdienstleiter einem der beiden Züge ein reguläres Fahrtsignal gegeben hat und der andere auf Basis einer Hilfshandlung, im konkreten Fall einem Ersatzsignal, gefahren ist.

 

Der Fahrdienstleiter hat seinen Irrtum jedoch noch früh genug bemerkt und versucht, einen Notruf abzusetzen. In diesem Zusammenhang war zeitweise die Rede davon, dass die Züge aufgrund schlechter oder teilweise gar nicht vorhandener Funkausleuchtung auf der Strecke nicht erreichbar gewesen sein sollen. Diese Annahme wurde jedoch durch Ermittlungsbehörden widerlegt. Die Einlassung von DB Netz, wonach es kein einziges Funkloch auf der fraglichen Strecke gibt, hat sich als richtig erwiesen.

 

Der aktuelle Kenntnisstand geht davon aus, dass der Fahrdienstleiter versehentlich nicht die Züge, sondern andere Stellwerke kontaktiert haben soll – indem er den falschen Knopf gedrückt hat. Bayerns Landesinnenminister Joachim Herrmann (CSU) ist sich bereits sicher, dass es so gekommen ist. Der Bildzeitung sagte er: „Es war eine ganz besonders tragische Verkettung von gleich zwei Fehlleistungen.“

 

Zum einen, dass der Zug fälschlicherweise per Ersatzsignal losgeschickt wurde, zum anderen dass die falsche Funktaste gedrückt wurde. Die Fahrdienstleiter auf benachbarten Stellwerken haben dann offensichtlich noch versucht, sich zu melden – woraufhin ein weiterer Notruf abgesetzt wurde. Diesmal an die Züge, jedoch zu spät.

 

Ob ein früheres Notsignal den Frontalzusammenstoß hätte verhindern können, ist nun wiederum Sache der Ermittlungsbehörden. Insgesamt sind am Morgen des 9. Februar elf Menschen gestorben. Darüber hinaus gab es 24 schwer und 61 leicht verletzte Personen, die in umliegende Krankenhäuser zur weiteren Behandlung gebracht worden sind.

 

Dem 39 Jahre alten Fahrdienstleiter drohe nun, so Minister Herrmann, eine Anklage wegen fahrlässiger Tötung. Im Falle einer Verurteilung könnte das Gericht dann eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren (bei bis zu zwei Jahren könnte diese zur Bewährung ausgesetzt wer