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VRS gibt ÖPNV-Pakt bekannt

17.10.16 (Stuttgart) Autor:Stefan Hennigfeld


Der Verband Region Stuttgart (VRS) hat mit seinen Partnern ein Zukunftskonzept Infrastruktur im Rahmen eines ÖPNV-Paktes für den Eisenbahnknoten Stuttgart beschlossen. Das Land Baden-Württemberg, der VRS, die Landeshauptstadt Stuttgart und die umliegenden Landkreise wollen den ÖPNV weiter verbessern und ausbauen, um den Modal Split zugunsten des Umweltverbundes spürbar zu verschieben und bis zum Jahr 2025 die Zahl der Fahrgäste im ÖPNV um mindestens zwanzig Prozent zu erhöhen. Für dieses Ziel soll vor allem die Fortentwicklung einer zuverlässigen Schieneninfrastruktur und durch effiziente Entscheidungsstrukturen vorangetrieben werden.

 

Darauf verständigten sich am Montag Verkehrsminister Winfried Hermann, der VRS-Vorsitzende Thomas Bopp, Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) und der Vertreter der umliegenden Landkreise, der Ludwigsburger Landrat Rainer Haas (parteilos). Beim Erhalt und der technischen Verbesserung der Schieneninfrastruktur gibt es aus Sicht aller am ÖPNV-Pakt Beteiligten erheblichen Verbesserungsbedarf. Die DB Netz AG soll im Rahmen einer Task-Force wirksame Maßnahmen mit Land und Region aufzeigen und umsetzen, um die Verfügbarkeit des Schienennetzes zu verbessern, Störungen zu vermeiden und die Infrastruktur zu modernisieren, um einen verlässlichen Nahverkehr zu sichern.


Um das Bahnnetz im Verkehrsraum Stuttgart für die Zukunft gut aufzustellen, muss man schon heute über bestehende Planungen und laufende Umsetzungsmaßnahmen im Zuge von S 21 hinaus denken und weitere mögliche Ergänzungen der Infrastruktur realisieren. Dazu soll insbesondere die S-Bahn-Infrastruktur bereits mit Inbetriebnahme von S 21 ergänzt werden. Dazu gehören der Regionalbahnhalt Stuttgart-Vaihingen, zusätzliche Weichen zwischen Stuttgart-Bad Cannstatt und der neuen S-Bahn-Station Mittnachtstraße, ein Konzept für die weitere Nutzung der Gäubahn im Stadtgebiet von Stuttgart (Panoramabahn), Entzerrung des S-Bahnverkehrs durch andere Gleisnutzung in Stuttgart-Bad Cannstatt und der Ausbau eines Gleises in Stuttgart-Feuerbach.

In immer mehr europäischen Metropolen wird die Signalisierung als Teil der Infrastruktur für den Regionalverkehr und für S-Bahn-ähnliche Systeme des Nahverkehrs mit ETCS (European Train Control System) ausgestattet. Dieses Signalsystem zeichnet sich durch eine verbesserte Leistungsfähigkeit und eine stabilere Betriebsstabilität aus. Der Einsatz von ETCS in einem S-Bahn-System wäre in Deutschland ein Pilotprojekt. Die Planungen sollen in der Region Stuttgart baldmöglichst nach einer Klärung der Finanzierung von der Deutschen Bahn aufgenommen werden.


Der Zeithorizont für die Inbetriebnahme sollte möglichst zeitgleich mit der Inbetriebnahme von Stuttgart 21 sein. Aufbauend auf den Ergebnissen der Expertenkommission Schieneninfrastruktur sollen die Anforderungen an ein leistungsfähiges Schienennetz weiter untersucht und identifiziert werden. Dabei sollen nicht nur die aktuellen Probleme im Bereich der S-Bahn und des regionalen Schienenverkehrs behoben und mittelfristig weiterentwickelt werden. Es geht auch darum, die Erfordernisse einer leistungsfähigen Schieneninfrastruktur für die weitere Zukunft in der Zeit nach S 21 zu betrachten.


Ein zentraler Punkt ist dabei die zukünftige Nutzung der Panoramabahn zwischen Stuttgart-Vaihingen und dem Nordbahnhof für den Schienenverkehr und ihre Anbindung an das übrige Netz. Daneben sind weitere Ausbaumaßnahmen zu untersuchen, die erforderlich werden, wenn der Schienenverkehr langfristig deutlich wächst. Vorbereitende Maßnahmen sollen bereits im Zuge des Baus von Stuttgart 21 gesichert werden. Grundsätzlich erfreut zeigt sich der VCD. „Entscheidend für die Akzeptanz des ÖPNVs seitens der Pendler ist die Zuverlässigkeit des Gesamtsystems“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb.


In den letzten Jahren habe die Zuverlässigkeit gerade der S-Bahn, aber auch des Regionalverkehrs gelitten. Deshalb seien dringend nicht nur Absichtserklärungen, sondern konkrete Taten notwendig, um die Situation nachhaltig zu verbessern. Hier müssten Land und Region gemeinsam gegenüber der DB AG mehr Druck aufbauen, damit DB Netz die Strecken besser unterhält und die Ausfallraten von Weichen, Signalen, Stellwerken und der Oberleitung deutlich reduziert werden, fordert der VCD-Landesvorsitzende. Im Regionalverkehr seien Zugausfälle aufgrund von Personalknappheit ein weiteres Problem, das gelöst werden müsse.



Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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58453 Witte