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LAGER[news]- Aktuelle Lagernews, Marktberichte & Information

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Scanner versus Zertifikat: Versender vor der Entscheidung

Fachbeitrag

 

Scanner versus Zertifikat: Versender vor der Entscheidung
Der Logistikdienstleister Logwin berät seine Kunden rund um die neue EU-Verordnung zur Luftfrachtsicherheit

Eine neue EU-Verordnung soll für höhere Sicherheit sorgen, doch sie verursacht Unsicherheit: Ab April 2013 gelten für Versender von Luftfracht neue Spielregeln. Die Unternehmen stehen jetzt vor der Entscheidung, ob sie sich vom Luftfahrt-Bundesamt (LBA) als „Bekannter Versender“ zertifizieren lassen oder ob sie ihre Sendungen röntgen lassen – und damit Wartezeiten am Terminal in Kauf nehmen. Viele Versender tun sich mit der Entscheidung schwer, weil sie zu wenig über die Änderungen wissen. Der international tätige Logistikdienstleister Logwin hat den Beratungsbedarf erkannt und unterstützt seine Kunden auf dem Weg zur neuen EU-Verordnung.
Drei Informationsveranstaltungen zu den grundlegenden Änderungen hat der Logistiker bereits für seine Kunden organisiert. Günther Pfirrmann, Head of Quality and Security Management bei Logwin, ist Experte auf dem Gebiet der neuen EU-Verordnung. „Ob die Zertifizierung für ein Unternehmen ratsam ist oder nicht, lässt sich nur individuell klären“, weiß er. Daher bietet Logwin zusätzlich zu den Informationsveranstaltungen auch die Einzelberatung für seine Kunden an. Wenn Günther Pfirrmann Kunden vor Ort besucht, nimmt er alle unternehmensinternen Prozesse unter die Lupe und lässt sich auch die externen Schnittstellen, zum Beispiel zu Dienstleistern, genau erklären.

Kosten, Zeit, Sendungsart

Bei der Entscheidung für oder gegen die Zertifizierung zum „Bekannten Versender“ gibt es drei ausschlaggebende Kriterien: Kosten, Zeit und Sendungsart. Die meisten Unternehmen dürften sich bei ihrer Entscheidung vom Kostenfaktor lenken lassen. Schulung von Mitarbeitern, Gebühren, Überprüfungen – die behördliche Zulassung kostet die Unternehmen Geld. Sie werden analysieren, welche Ausgaben für die Zertifizierung anfallen und welche für das alternative Röntgen einer jeden Luftfrachtsendung. Die günstigere Variante siegt – eine rein wirtschaftliche Entscheidung.
Doch manche Versender haben andere Prioritäten. „Wenn ein Unternehmen zwar nur selten Luftfracht verschickt, diese Fracht dann aber immer sehr eilig ankommen muss, kann sich die Zertifizierung für das Unternehmen durchaus lohnen“, erklärt Günther Pfirrmann. Denn solange ein Unternehmen nicht als „Bekannter Versender“ registriert ist, gilt seine Fracht als „unsicher“, bis sie durch die entsprechende Kontrolle als „sicher“ eingestuft wird. Da die Menge an zu scannender Fracht ab 2013 sprunghaft ansteigen wird, rechnen Experten mit Staus am Terminal und Wartezeiten von ein bis zwei Tagen – zu viel Zeit für eilige Sendungen.
Anderen Unternehmen bleibt bei der Entscheidung gar keine Wahl: Bestimmte Arten von Sendungen machen eine Überprüfung per Röntgenscanner unmöglich. Ein Hersteller von Schrauben beispielsweise muss sich in jedem Fall vom LBA als „Bekannter Versender“ zertifizieren lassen – die Kontrollgeräte würden bei jedem Screening anschlagen, so dass Fremdkörper in der Sendung per Scanner nicht aufzuspüren wären.

Röntgenscanner für Logwin in Stuttgart


Laut einer aktuellen Studie strebt knapp die Hälfte der bisherigen Bekannten Versender eine Zulassung durch das LBA an (1) . Logwin möchte auch für die Kunden, die sich gegen die Zertifizierung entscheiden, eine schnelle und sichere Abwicklung von Luftfracht anbieten. Daher hat der Logistikdienstleister zunächst für seine exportstärkste Niederlassung in Stuttgart ein Röntgengerät angeschafft, denn neben Flughafenbetreibern können auch Spediteure Luftfrachtsendungen scannen und als „sicher“ erklären. Ob Logwin weitere Niederlassungen mit Röntgengeräten ausstattet, wird derzeit geprüft. „Schon jetzt steigt die Menge an ‚unsicherer’ Fracht an“, erklärt Günther Pfirrmann. „Dieser Trend wird sich ab April 2013 ganz deutlich fortsetzen.“

(1)www.ncas-research.de/fileadmin/documents/Presse/EBS-DEKRA-Studie_Behoerdliche_Zulassung_Bekannter_Versender_Pressemeldung.pdf

Über die neue EU-Verordnung
Die neue EU-Verordnung 185/2010 verändert die Beziehung zwischen Spediteur und Versender von Luftfracht. Bisher mussten letztere lediglich eine Sicherheitserklärung gegenüber ihrem Spediteur unterzeichnen, um als „Bekannte Versender“ ihre Fracht ohne zusätzliche Kontrollen versenden zu können. Ab sofort wird dafür die Zertifizierung durch das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) notwendig. 
Schon am 29. April 2010 trat die neue Verordnung in Kraft. Jedoch werden die zum damaligen Zeitpunkt rund 65.000 „Bekannten Versender“ während einer dreijährigen Übergangsfrist weiterhin geduldet. Im April 2013 verlieren sie ihren Status. Schätzungen zufolge wird sich nur etwa die Hälfte der Unternehmen durch das LBA zertifizieren lassen. Die Folge: Aufwändige Kontrollprozeduren an den Flughäfen, möglicherweise Staus an den Terminals.
Innerhalb der EU bedeutet die neue Verordnung vor allem für Deutschland eine enorme Umstellung. Zum einen hat Deutschland als Exportnation ein wesentlich höheres Luftfrachtaufkommen als andere europäische Länder. Zum anderen scannen einige Länder wie Frankreich, Großbritannien oder Polen schon jetzt jede einzelne Sendung.
Hinweis für die Redaktionen
Der vorliegende Text war bereits Grundlage für eine Veröffentlichung in dem Fachmagazin „Logistik für Unternehmen“ 06/2012.

Über die Logwin AG
Die Logwin AG, Grevenmacher (Luxemburg), entwickelt als externer Partner ganzheitliche Logistik- und Servicelösungen für Industrie und Handel. Der Konzern erzielte 2011 einen Umsatz von 1,3 Mrd. Euro und beschäftigt derzeit rund 5.800 Mitarbeiter. Logwin ist in allen wichtigen Märkten weltweit aktiv und verfügt über rund 250 Standorte auf fünf Kontinenten. Mit den beiden Geschäftsfeldern Solutions (kundenorientierte Kontraktlogistik-Lösungen) und Air + Ocean (weltweite Luft- und Seefrachtaktivitäten) gehört die Logwin AG zu den führenden Unternehmen am Markt.

Das Logwin-Geschäftsfeld Air + Ocean ist an über 200 Standorten, darunter 115 eigenen Niederlassungen, vertreten. Über 2.000 Mitarbeiter realisieren neben Luft- und Seetransporten speziell zugeschnittene und komplexe Logistik-Leistungen. Die Schwerpunkte des internationalen Engagements liegen in Europa, Asien, Australien, Südamerika und Afrika. Das weltweite Netzwerk wird durch Partnerschaften auf allen Kontinenten verstärkt.
Die Logwin AG ist im Prime Standard der Deutschen Börse gelistet. Mehrheitsaktionärin ist die DELTON AG, Bad Homburg (Deutschland).

Ihr Ansprechpartner bei Logwin:                   
Volker Hoebelt       
Director Global Sales + Marketing
im Geschäftsfeld Air + Ocean
Tel.:     +49 6021 343-9000
Fax:     +49 6021 343-9008
volker.hoebelt@logwin-logistics.com
www.logwin-logistics.com

Pressestelle Geschäftsfeld Air + Ocean:
c/o STROOMER PRConcept GmbH
Rellinger Straße 64 a
20257 Hamburg

Stefanie Schmidt
Tel.:    +49 40 853133-15
Fax:    +49 40 853133-22
schmidt@stroomer-pr.de


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