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Lager der Woche

Lager der Woche - Bremen


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LAGER[news]- Aktuelle Lagernews, Marktberichte & Information

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Mehr Flexibilität und Effizienz in der Automobil- und Zulieferindustrie - Network Automotive Conference


Nachbericht des Herbstkongresses „Automotive Prozesse und IT“ im Saarbrücker Schloss vom 12./13. September 2012

Wie stellen sich die Unternehmen der Automobilbranche darauf ein, auf starke Schwankungen der Absatzmärkte angemessen reagieren zu können? Wie lassen sich die Logistikprozesse auch unter den volatilen Rahmenbedin-gungen wirtschaftlich betreiben? Und welche Unterstützung können IT-Systeme hier bieten?

Antworten auf diese Fragen gaben 12 Referenten von Audi, Bosch, Daimler, Infineon, Isringhausen, Knorr-Bremse, Magna, MAN, Porsche , Volkswagen, ZF Friedrichshafen u.a. beim diesjährigen Herbstkongress Automotive Pro-zesse & IT am 12./13. September 2012 im Saarbrücker Schloss.

Wer nach den vielen detailreichen Vorträgen noch weiteren Informationsbe-darf hatte, der konnte auf 3 Besichtigungstouren erfolgreiche Unternehmen der Region mit ihren Logistik- und Produktionsprozessen kennenlernen – oder in einem von 3 Intensivseminaren aktuelle Fragestellungen in der Logis-tik diskutieren.

Die Automobilindustrie lebt im Grunde genommen ein Geschäftsmodell, das alle beteiligten Unternehmen in gleicher Weise umsetzen: OEM stellen Fahr-zeuge her, Zulieferer stellen Teile bereit und Logistikdienstleister sorgen für die notwendigen Transporte. Dennoch sind die Erfolge in der Umsetzung des Geschäftsmodells aber sehr unterschiedlich.

Der Schlüssel für einen nachhaltigen Erfolg ist eine neue Qualität des Netz-werkgedankens – und zwar unter den Aspekten Entwicklung, Produktion, Zulieferung und Distribution. Nur wer das Netzwerk der eigenen Standorte und die verbindenden Prozesse beherrscht, kann seine Kunden weltweit mit Teilen, Komponenten und Produkten wirtschaftlich und wettbewerbsfähig versorgen. Und nur wer das Netzwerk mit seinen Lieferanten und Unterliefe-ranten sowie den beteiligten Logistikdienstleistern beherrscht, kann sich schlank im Netzwerk aufstellen und auch die Verschwendung an den Naht-stellen der Wertschöpfungspartner reduzieren.

Die Welt der Automobillogistik besteht aus Netzwerken und zu Recht ist das Managent von diesen als Kernaufgabe erkannt. Gleichzeitig sollten verantwortungsvolle Logistiker eine zweite Baustelle nicht vernachlässigen, nämlich die Optimierung der Prozesssteuerung innerhalb einer Fabrik. Die Planung der Produktion und die Durchsetzung des Planes sind herausfordernde Auf-gaben, die ein wichtiger Stellhebel für die Produktivität und Wirtschaftlich-keit eines Standortes sind - in der Zusammenarbeit mit den anderen Unter-nehmensstandorten, aber auch im Wettbewerb um die Leistungs- und Kos-tenführerschaft im Konzern.

Eine große Herausforderung für viele Automobilhersteller ist das Konzept eines stabilen Produktionsprogramms in den Werken, mit dem sich viele Potenziale durch eine Beruhigung der Lieferketten erschließen lassen. Die einzelnen OEM sind in der Umsetzung dieses Konzepts– auch als Perlenkette bekannt – unterschiedlich weit fortgeschritten. Obwohl die einzelnen Unter-nehmen durchaus unterschiedliche Zielvorstellungen zum Grad der Stabilität entwickelt haben (tagesgenau, schichtgenau oder in Sequenz der Karossen) besteht doch weitgehend Einigkeit darüber, dass ein stabiles Produktions-programm ein wichtiger Indikator zur Kostenreduzierung in der Supply Chain darstellt.

Der Informationsaustausch zwischen den Automobilherstellern und den Zu-lieferern ist heutzutage technisch meist sehr gut gelöst. Ungeachtet dessen gibt es aber dennoch Defizite in der Verlässlichkeit und Interpretation der bereitgestellten Informationen. Einige Zulieferer haben erkannt, dass sie ihre Datenbasis für die eigene mittel- und langfristige Bedarfs- und Kapazitätspla-nung selbst aktiv verbessern können. Indem systematisch alle im Unterneh-men vorhandenen Informationen in einem Planungswerkzeug zugänglich gemacht werden, können die von Abruf zu Abruf unter Umständen stark schwankenden mittel- und langfristige Planzahlen der OEM frühzeitig plausi-bilisiert werden und führen nicht mehr zu falschen Reaktionen -z.B. in eine Aufstockung von Produktionskapazitäten oder eine Einplanung von Zusatzschichten.

www.iplnet.de