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Lager der Woche

Lager der Woche - Bremen


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LAGER[news]- Aktuelle Lagernews, Marktberichte & Information

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Markt mit verschiedenen Gesichtern: Trends am Industrie- und Logistikimmobilienmarkt Berlin Brandenburg

Logo - Realogis


Berlin, 11. Juli 2017 – Die Metropolregion Berlin ist bundesweit einer der spannendsten Industrie- und Logistikimmobilienmärkte. Aktuell beobachten Marktexperten wie Ben Dörks, Consultant beim Immobilienberatungsunternehmen Realogis, verschiedene Trends und ihre Folgen für Eigentümer und Mieter.

Erstens findet im innerstädtischen Bereich der Hauptstadt, seitdem dort der Wohnungsmarkt boomt, ein Verdrängungswettbewerb zulasten des alteingesessenen Gewerbes statt. „Das führt dazu, dass Mieter auf der Suche nach innerstädtischen Flächen kaum noch eine Auswahl haben und wenn, dann handelt es sich um ältere Immobilien mit teuren Mieten“, sagt Ben Dörks. In diesem Eigentümermarkt können sich die Vermieter die „schönsten“ Nutzer aussuchen und verlangen auch seit Jahren steigende Mieten. Eine vernünftige Fläche ist unter 4,00 Euro/qm kaum bzw. gar nicht zu haben, die Standardfläche liegt bei 4,50 Euro/qm. Je innerstädtischer und je neuer und besser nutzbar, desto teurer heißt die Devise. Allerdings ist auch mit Spitzenmieten um 6,50-6,90 Euro/qm mittlerweile vieler Orts das Obermaß erreicht.

Aktuell gibt es für Gesuche nachinnerstädtischen Gewerbe- und Industriegrundstücken nur noch zwei Standorte – Adlershof und Marzahn. Hier sind die Voraussetzungen um Unternehmen anzusiedeln jedoch extrem speziell und gehen in Richtung „Grüne Technologie“.

Zweitens ist die Last-Mile-Logistik, d.h. das Tagesauslieferungsgeschäft, das dicht am Kunden dran ist, auf der Suche nach innerstädtischen Kleinlogistikflächen. Für die Last-Mile-Logistik auf dem Berliner Logistikimmobilienmarkt ist es von großer Bedeutung, innerstädtisch so schnell wie möglich zum Kunden zu gelangen. Momentan werden vorrangig Flächen in der Größenordnung um 1.500 qm gesucht.

Food-Logistiker hingegen präferieren Einheiten von etwa 5.000 bis 10.000 qm. Auch gibt es Überlegungen, dass sich mehrere Online-Unternehmen bei der Auslieferung an die Endkunden zukünftig zusammenschließen. Ihnen bleibt derzeit fast nur der Gang vor die Tore der Stadt. Um Berlin herum entsteht in den kommenden zwei Jahren ein großes Angebot von Neubauflächen zu günstigeren Mieten bei nominal 3,90 Euro/qm und den Nutzern bietet sich eine große Vielfalt an Flächen und Standorten.

„Die gesamte Gemengelage hat jedoch dazu geführt, dass Mieter unsicher geworden sind, ob sie das richtige tun. In der Folge lassen sie sich sehr viel Zeit mit ihren Entscheidungen. Zu lange sollten sie nicht warten“, sagt Ben Dörks.

Zwar dominiert in Brandenburg weiterhin die Großfläche bei den großen E-Commerce- und Handelsunternehmen, die den Einzelhandel beliefern, wie ASOS, Home24 und Westwing bzw. Lidl und EDEKA und Möbelmärkte. Gleiches gilt für Bestandsmieter, die ihre Kapazitäten erweitern. Jedoch drängen auch neue Mietergruppen wie bisherige Garagen- und Hinterhausunternehmen auf den Markt, die gerade wachsen und mit ihrem Flächenbedarf zu groß für den innerstädtischen Immobilienmarkt werden. Einige Unternehmen machen kurzfristige Wachstumsschritte von 400 % und mehr und benötigen hierdurch Flächen von 25.000 qm und größer.

Gleichzeitig sind die meisten Grundstücke für Projektentwicklungen bereits reserviert, bzw. schon von Eigennutzern gekauft und die Gemeinden kommen