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LAGER[news]- Aktuelle Lagernews, Marktberichte & Information

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KION Group: Starke Ausgangslage für 2012

 

 

 

 

 

KION Group: Starke Ausgangslage für 2012

·    Auftragseingang um 21 Prozent auf 4,7 Mrd. Euro gesteigert
·    Umsatz legt gegenüber Vorjahreszeitraum um 24 Prozent auf 4,4 Mrd. Euro zu
·    Operative Leistungsfähigkeit verbessert: EBIT[1]-Marge steigt weiter auf 8,3 Prozent
·    KION Marken verkaufen drei von zehn Neufahrzeugen in Wachstumsmärkten
·    BRIC-Positionierung mit Voltas und Liftec-Aktivitäten weiter ausgebaut: BRIC-Auftragseingang und -Umsatz gegenüber 2008 verdoppelt
·    Weitere Konsolidierung der europäischen Produktionswerke
·    Separierung Financial Services zum Jahresbeginn 2012
·    Erfolgreich Anleihen über 500 Mio. Euro platziert

Wiesbaden, 19. März 2012 - Die KION Group hat das Jahr 2011 in einem positiven Marktumfeld sehr erfolgreich abgeschlossen. Auftragseingang und Umsatz steigerte das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 20 Prozent. Mit konsequentem Kostenmanagement und fortlaufenden strukturellen Verbesserungen hat das Unternehmen die EBIT[1]-Marge auf 8,3 Prozent gesteigert und damit gegenüber 2010 mehr als verdoppelt.

"Mit unserer globalen Aufstellung und der erfolgreichen Mehrmarkenstrategie, die unterschiedliche Markt- und Kundenbedürfnisse optimal bedient, haben wir vom anhaltenden Marktwachstum sowohl in Westeuropa als auch in den Wachstumsregionen Asiens, Osteuropas und Südamerikas profitiert", sagte Gordon Riske, Vorsitzender der Geschäftsführung der KION Group. "Die in den zurückliegenden Jahren eingeleiteten strukturellen Verbesserungen haben 2011 auch unsere operative Leistungsfähigkeit bereits um ein gutes Stück verbessert. Wir haben uns eine starke Ausgangslage für 2012 geschaffen."

Der Weltmarkt für Flurförderzeuge hat 2011 bisherige Höchstmarken übertroffen: Die Nachfrage nach Neufahrzeugen stieg um 23 Prozent auf 977.000 Einheiten - rund 12 Prozent mehr als in 2008. Zwei Faktoren haben diesen Aufschwung wesentlich getragen: zum einen die anhaltend hohe Dynamik der wirtschaftlichen Entwicklung in den Wachstumsmärkten insbesondere in Asien, Südamerika und Osteuropa, zum anderen die Nachfrageerholung in Westeuropa und Nordamerika.

China ist mit 238.000 Einheiten das Land mit dem größten Bedarf. Getrieben durch umfangreiche Erweiterungsinvestitionen in die Flurförderzeugflotten hat sich die Nachfrage gegenüber 2008 mehr als verdoppelt. In der Region Westeuropa, die nach wie vor weltweit größter Markt für Material Handling Produkte ist, wuchs die Nachfrage nach neuen Geräten gegenüber 2010 um 26 Prozent auf 278.000 Einheiten. Damit bleibt diese Region noch rund sieben Prozent unter dem Niveau des Jahres 2008. Der Markt in Osteuropa setzte seine dynamische Erholung weiter fort und erreichte nach einem Zuwachs von 36 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum rund 54.000 Einheiten. Die wichtigsten Märkte in Osteuropa sind Russland, Polen und die Tschechische Republik.

In diesem Marktumfeld steigerte die KION Group ihren wertmäßigen Auftragseingang 2011 auf 4,682 Mrd. Euro - das entspricht im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (3,860 Mrd. Euro) einer Zunahme um 21 Prozent. Der Auftragsbestand der KION Group ist zum 31. Dezember 2011 auf rund 1 Mrd. Euro gestiegen. Der stückzahlbezogene Auftragseingang im Neugeschäft legte um 19 Prozent zu und wuchs von 121.500 auf 144.800 Fahrzeuge. In den Wachstumsregionen verkauften die KION Marken drei von zehn Einheiten - zwei davon in die BRIC-Staaten, die weltweit die Schwellenländer mit der höchsten Nachfrage nach Flurförderzeugen sind. Durch die weitere Expansion in den wachstumsstarken Regionen hat die KION Group ihre Position am weltweiten Markt für Material Handling Fahrzeuge nachhaltig gefestigt: In den vergangenen drei Jahren hat sich die Bedeutung der Märkte in den BRIC-Staaten sowohl gemessen am Auftragseingang als auch an Umsatzerlösen etwa verdoppelt.

Der Konzernumsatz erhöhte sich auf 4,368 Mrd. Euro und nahm somit im Vergleich zum Vorjahr (3,534 Mrd. Euro) um 24 Prozent zu. Mehr als 70 Prozent des Umsatzes wurden außerhalb Deutschlands erzielt. Der Umsatz im Geschäft mit neuen Fahrzeugen wuchs um 33 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das Servicegeschäft, das neben After Sales auch Serviceangebote rund um Miet- und Gebrauchtgeräte umfasst, steigerte KION um knapp 12 Prozent. Der Anteil des wenig zyklischen Servicegeschäfts am Gesamtumsatz betrug 42 Prozent.

Das um Einmal- und Sondereffekte bereinigte Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT[1]) hat die KION Group im Vergleich zum Vorjahr von 139 Mio. Euro auf 365 Mio. Euro gesteigert. Das entspricht einer EBIT[1]-Marge von 8,3 Prozent.

Der operative Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit wurde mit 387 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum (199 Mio. Euro) signifikant gesteigert. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit (einschließlich Akquisitionen) belief sich auf 153 Mio. Euro (2010: 123 Mio. Euro), sodass der Free Cashflow 234 Mio. Euro (2010: 76 Mio. Euro) betrug.

Der Gesamtaufwand für Forschung und Entwicklung stieg um 16 Prozent auf 120 Mio. Euro. Bezogen auf die Umsatzerlöse aus dem Fahrzeug- und Hydraulik-Neugeschäft entspricht das 4,7 Prozent. Mehr als 125 Patente wurden neu angemeldet - ein Beleg für die Innovationskraft der KION Group.
Die Zahl der Beschäftigten (einschließlich Auszubildender) stieg zum Stichtag 31. Dezember 2011 um 9,5 Prozent auf 21.862 (31. Dezember 2010: 19.968). In dieser Zahl enthalten sind mehr als 600 Mitarbeiter aus Erstkonsolidierungen. 62 Prozent der Mitarbeiter sind an internationalen Standorten in 27 Ländern beschäftigt.

Wichtige Meilensteine im Geschäftsjahr 2011 erreicht
Die KION Group erweiterte 2011 kontinuierlich ihr Angebot und ihre Präsenz in den Wachstumsregionen. In São Paulo (Brasilien) begann das Unternehmen mit dem Bau eines neuen Werks, das ab dem 2. Halbjahr 2012 Gegengewichtsstapler produzieren wird. Mit der neu erworbenen Marke Voltas erschließt die KION Group den Wachstumsmarkt Indien. Dort wird derzeit ebenfalls ein neues Produktionswerk errichtet. In China ist die KION Group seit fast zwei Jahrzehnten mit einem eigenen Produktionswerk der Marke Linde sowie einem flächendeckenden Vertriebs- und Service-Netzwerk vertreten. Die Anfang 2009 erworbene chinesische Marke Baoli ist mit ihren Produkten im unteren Preissegment zunehmend auch auf Exportmärkten aktiv. In Russland und in Kasachstan hat Linde das Geschäft des Händlers Liftec in das eigene Netzwerk integriert. STILL hat seine russische Präsenz mit einer zusätzlichen Niederlassung in St. Petersburg verstärkt.

Auch in Westeuropa optimiert KION seine Strukturen fortlaufend. So wurde in Großbritannien der Händler Linde Sterling mit dem Erwerb der Restanteile komplett übernommen. Um die Wettbewerbsfähigkeit seiner europäischen Produktionswerke zu verbessern, hat KION den Prozess zur Verlagerung der Fertigung von Lagertechnikfahrzeugen aus Montataire (Frankreich) nach Luzzara (Italien) sowie zur Verlagerung der Fertigung von Gegengewichtsstaplern von Bari (Italien) nach Hamburg eingeleitet.

KION hat 2011 seine Financial Services Aktivitäten gebündelt und zum Jahreswechsel organisatorisch separiert. In den fünf großen europäischen Märkten Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien sind zum Jahreswechsel rechtlich und organisatorisch eigenständige, auf das Finanzierungsgeschäft fokussierte, Gesellschaften gestartet. Entsprechend kann KION künftig Industriegeschäft und Financial Services getrennt ausweisen und damit Transparenz, Effizienz und Risikomanagement in diesem für das Unternehmen wichtigen Arbeitsgebiet weiter verbessern.

Im April 2011 hatte die KION Finance S.A. Anleihen mit einem Gesamtvolumen von 500 Mio. Euro platziert. Mit der Begebung der im Jahr 2018 fälligen Anleihen und der Rückzahlung von Bankverbindlichkeiten aus dem Emissionserlös verbesserte der Konzern das Laufzeitenprofil seiner Finanzverbindlichkeiten und hat sich erstmals den Kapitalmarkt mit einem neuen Investorenkreis erschlossen.

 
Ausblick: weitere Margenverbesserung
Die KION Group ist mit einem hohen Auftragsbestand in das Jahr 2012 gestartet. Sofern keine tiefgreifenden Ereignisse die weltweiten Flurförderzeugmärkte und das Unternehmen negativ beeinflussen, ist der Konzern optimistisch, seinen Umsatz im Vergleich zu 2011 weiter leicht steigern zu können. Die bisher eingeleiteten Maßnahmen - insbesondere die höhere Auslastung der Produktionswerke - sollten dann die Profitabilität weiter verbessern.

Die Dynamik des Marktwachstums für Flurförderzeuge dürfte sich 2012 aufgrund der im Vergleich zum Vorjahr höheren Ausgangsbasis wieder normalisieren. Risiken für die globale gesamtwirtschaftliche Entwicklung bestehen weiterhin in der Schuldenkrise der öffentlichen Haushalte. Sie hat sich insbesondere in westeuropäischen Ländern in den vergangenen Monaten sichtbar auf die Realwirtschaft ausgewirkt.

Langfristig bleibt der Markt für Flurförderzeuge, die das Rückgrat der globalen Logistikindustrie sind, attraktiv. Die KION Group ist mit ihrem expandierenden Geschäft in den Wachstumsmärkten hervorragend positioniert, um an künftigen Marktentwicklungen zu partizipieren. Mit den Optimierungen ihrer Produktionsstruktur in Europa legt die KION Group zudem die Basis für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit ihrer Fahrzeuge.

[1] EBIT / EBITDA bereinigt um KION Akquisitionseffekte sowie Einmal- und Sondereffekte

Das Unternehmen 
Die KION Group ist mit den sechs Marken Linde, STILL, Fenwick, OM, Baoli und Voltas Marktführer für Flurförderzeuge in Europa, weltweit die Nummer 2 ihrer Branche und führender internationaler Anbieter in China. Die Marken Linde und STILL bedienen das Premium-Segment weltweit. Fenwick ist der größte Material Handling Anbieter in Frankreich, und OM/STILL ist ein Marktführer in Italien. Die Marke Baoli konzentriert sich auf das Economy-Segment; Voltas ist einer der beiden Marktführer in Indien. Die KION Group hat im Geschäftsjahr 2011 mit rund 22.000 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 4,4 Milliarden Euro erzielt.

Haftungsausschluss
Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die bekannte und unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren beinhalten, von denen viele außerhalb des Kontrollbereichs der KION Group ("KION") liegen, die schwierig vorauszusagen sind und die dazu führen können, dass künftige Entwicklungen in bedeutendem Umfang von den erwarteten Entwicklungen, wie sie ausdrücklich oder implizit in den zukunftsgerichteten Aussagen in dieser Pressemitteilung enthalten sind, abweichen.
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