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LAGER[news]- Aktuelle Lagernews, Marktberichte & Information

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Deutsche Post DHL erzielt deutlichen Gewinnanstieg im zweiten Quartal - verbesserte Ergebnisprognose für 2011


- Konzernumsatz im zweiten Quartal auf 12,8 Milliarden Euro gestiegen - starkes Wachstum bei DHL und im deutschen Paketgeschäft
- Konzern-EBIT in Q2 mehr als verdoppelt, Gewinn verdreifacht
- Ergebnisprognose für 2011 verbessert: EBIT am oberen Ende der prognostizierten Spanne von 2,2 bis 2,4 Milliarden Euro erwartet
- Konzernchef Frank Appel: "Wir wachsen weiter"

Bonn - Der weltweit führende Post- und Logistikkonzern, Deutsche Post DHL, hat im zweiten Quartal 2011 an die positive Entwicklung der ersten drei Monate angeknüpft und seinen Wachstumskurs erfolgreich fortgesetzt. Der Konzernumsatz stieg von April bis Juni 2011 gegenüber dem Vorjahresquartal um 0,3 Prozent auf 12,8 Milliarden Euro; bereinigt um Währungseinflüsse und anorganische Effekte sind die Konzernumsätze, getragen von einem deutlichen Wachstum bei DHL und im deutschen Paketgeschäft, um 5,8 Prozent gestiegen. Während die Logistiksparte nach wie vor vom anhaltenden Wachstum der Weltwirtschaft sowie von ihrer herausragenden Marktposition in den globalen Wachstumsregionen - speziell in Asien - profitierte, hat der dynamisch wachsende Internethandel das Paketgeschäft des Konzerns in Deutschland weiter angetrieben. Dank anhaltender Margenverbesserungen in allen DHL-Geschäftsfeldern konnte der Konzern auch sein operatives Ergebnis zum wiederholten Mal überproportional steigern: Mit 562 Millionen Euro war das EBIT im zweiten Quartal 2011 mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahreszeitraum. Noch deutlicher fiel die Verbesserung des Konzerngewinns aus, der auf 278 Millionen Euro gesteigert und damit mehr als verdreifacht werden konnte.

"Wir wachsen weiter und haben das positive Momentum der letzten Quartale beibehalten", sagte Frank Appel, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Post DHL "Das zweite Quartal ist ein weiterer, eindeutiger Beleg dafür, wie nachhaltig die Effizienzverbesserungen sind, die wir in den vergangenen Jahren realisieren konnten."

Zweites Quartal 2011: Umsatz und Profitabilität weiter erhöht

Der Umsatz des Konzerns erreichte im zweiten Quartal 12,8 Milliarden Euro. Um Währungseinflüsse sowie die Effekte der Entkonsolidierung verschiedener abgegebener Unternehmensteile bereinigt, spiegelt dies ein organisches Wachstum um mehr als 700 Millionen Euro im Vorjahresvergleich wider. Damit knüpfte das Unternehmen nahtlos an das zu Beginn des Jahres erzielte Wachstumsniveau an. Beim Ergebnis hat der Konzern das Wachstumstempo sogar noch einmal erhöht: Mit 562 Millionen Euro lag das EBIT im zweiten Quartal um mehr als 300 Millionen Euro über dem Vorjahreswert von 253 Millionen Euro. Hiervon entfielen 471 Millionen Euro auf die DHL-Divisionen, fast viermal so viel wie noch im Vorjahreszeitraum (2010: 122 Millionen Euro). Neben den erreichten operativen Verbesserungen hat der Wegfall der Einmalaufwendungen, die im vergangenen Jahr noch mit 250 Millionen Euro zu Buche schlugen, die Ergebnisentwicklung des Konzerns positiv beeinflusst. Die erzielten operativen Verbesserungen haben auch maßgeblich zu dem starken Anstieg des Konzerngewinns beigetragen: Von April bis Juni erreichte der Überschuss 278 Millionen Euro und damit fast 200 Millionen Euro mehr als ein Jahr zuvor (2010: 81 Millionen Euro). Dies entspricht im Vorjahresvergleich einem Anstieg des Quartalsergebnisses je Aktie von 0,07 Euro auf 0,23 Euro.

Investitionen: Wachstumsbasis gestärkt

Die Investitionen des Konzerns lagen im zweiten Quartal 2011 mit 371 Millionen Euro wie geplant gut 30 Prozent über dem Vorjahresniveau von 286 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr wurden insgesamt 623 Millionen Euro investiert, eine Steigerung um mehr als 140 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreswert von 481 Millionen Euro. Vor allem bei DHL wurden die Ausgaben gesteigert, um durch Investitionen - unter anderem in eine modernere Flugzeugflotte, Lagerhäuser sowie weitere Sachanlagen - die Basis für zukünftiges profitables Wachstum weiter zu stärken. Cashflow und Liquidität des Konzerns werden in den ersten sechs Monaten regelmäßig durch den im Januar zu zahlenden Jahresbeitrag an den Bundes-Pensions-Service sowie die Dividendenzahlung im Mai beeinflusst. Trotz dieser wiederkehrenden Effekte, die sich in diesem Jahr auf insgesamt gut 1,3 Milliarden Euro beliefen, verfügte der Konzern nach den ersten sechs Monaten weiterhin über eine solide Liquiditätssituation: Die Nettoliquidität lag zum Ende des zweiten Quartals bei 202 Millionen Euro.

Erstes Halbjahr: Weiteres Wachstum bei Umsatz und Gewinn

Nachdem das Unternehmen im ersten Halbjahr 2010 einen Umsatz von 24,8 Milliarden Euro generiert hatte, konnte der Konzern seine Umsätze in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres auf 25,7 Milliarden Euro steigern. Infolge des deutlichen Volumen- und Umsatzanstiegs sowie der erhöhten Effizienz des Konzerns stieg das operative Ergebnis des Konzerns um 55,7 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Mit einem Ergebnisbeitrag von 834 Millionen Euro und einem Anstieg von fast 500 Millionen Euro trugen die DHL-Bereiche den Großteil zum Konzern-EBIT und seinem Wachstum bei. Neben den verbesserten Umsätzen und der gestiegenen Ertragskraft hat der geplante Wegfall der Restrukturierungsaufwendungen, die im Vorjahr noch 304 Millionen Euro betrugen, zu der deutlichen Steigerung des operativen Ergebnisses des Konzerns beigetragen. Das Finanzergebnis des Unternehmens ging im ersten Halbjahr 2011 gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 1,2 Milliarden Euro auf minus 319 Millionen Euro zurück Diese Entwicklung basiert jedoch nahezu ausschließlich auf der Bewertung der Finanzinstrumente aus dem Postbank-Verkauf. Waren im Finanzergebnis im Vorjahreszeitraum noch positive Effekte in Höhe von 1,4 Milliarden Euro enthalten, entstanden im Zusammenhang mit der Postbank-Transaktion in den ersten sechs Monaten 2011 Aufwendungen in Höhe von 133 Millionen Euro. Dieser außerordentliche Bilanzierungseffekt zeigt sich auch deutlich in der Entwicklung des Konzerngewinns: Der Überschuss ging im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 1,8 Milliarden Euro auf 603 Millionen Euro zurück. Dies entspricht einem Rückgang des Ergebnisses je Aktie auf 0,50 Euro (2010: 1,51 Euro). Ohne Berücksichtigung der Postbank-Effekte in beiden Jahren wären der Konzerngewinn und das Ergebnis je Aktie in den ersten sechs Monaten um über 80 Prozent gestiegen.

Ausblick: Verbesserte Jahresprognose - EBIT am oberen Ende der Spanne erwartet

Nach der erfolgreichen Geschäftsentwicklung in den ersten sechs Monaten hat das Unternehmen seine Erwartungen für die Ergebnisentwicklung im Gesamtjahr 2011 leicht angehoben: Der Vorstand prognostiziert weiterhin ein Konzern-EBIT in Höhe von 2,2 Milliarden Euro bis 2,4 Milliarden Euro, geht nach der positiven Entwicklung des ersten Halbjahrs nun aber davon aus, dass das Ergebnis am oberen Ende dieser Spanne liegen wird. Der Gewinn im Bereich BRIEF soll nach wie vor zwischen 1,0 Milliarden Euro und 1,1 Milliarden Euro betragen. Gleichzeitig wird unverändert mit einem zweistelligen Anstieg des operativen Gewinns von DHL auf 1,6 Milliarden Euro bis 1,7 Milliarden Euro gerechnet. Der Aufwand des Bereichs Corporate Center/Anderes soll bei rund 400 Millionen Euro liegen. Darüber hinaus geht der Konzern auch weiterhin davon aus, dass sich das um die Bewertungseffekte aus der Postbank-Transaktion bereinigte Konzernergebnis im Jahr 2011 analog zum operativen Geschäft verbessern wird.

"Auch vor dem Hintergrund der erwarteten Normalisierung der globalen Wirtschaftsaktivität bleiben wir für die weitere Entwicklung unseres Geschäfts sehr zuversichtlich," fügte Appel mit Blick auf die verbesserte Ergebnisprognose des Konzerns hinzu. "Wir verfügen heute über alle notwendigen Fähigkeiten und die erforderliche Flexibilität, um unseren erfolgreichen Wachstumskurs konsequent weiter zu verfolgen - im zweiten Halbjahr und auch darüber hinaus."

Unternehmensbereich BRIEF: Profitables Wachstum im Paketgeschäft

Der Umsatz des BRIEF-Bereichs lag im zweiten Quartal 2011 mit 3,3 Milliarden Euro auf dem Niveau des Vorjahres. Trotz einer Stabilisierung der Volumina gingen die Umsätze im klassischen Briefgeschäft aufgrund der Rabatte, die der Konzern seinen Kunden im Zusammenhang mit der seit Juli vergangenen Jahres zu erhebenden Mehrwertsteuer einräumt, weiter zurück. Die weiterhin dynamische Entwicklung im Paketgeschäft konnte diese Rückgänge jedoch fast vollständig ausgleichen. Im Zuge des zunehmenden Internethandels stiegen die Umsätze in diesem Geschäftsfeld von April bis Juni um fast 8 Prozent auf 667 Millionen Euro. Mit 10 Prozent lag der Anstieg bei der Anzahl der beförderten Pakete im zweiten Quartal sogar noch einmal über der Wachstumsrate der ersten drei Monate. Das EBIT des BRIEF-Bereichs lag im zweiten Quartal mit 183 Millionen Euro um rund ein Viertel unter dem Vorjahreswert von 243 Millionen Euro. Hierin spiegeln sich vor allem der Mehrwertsteuereffekt und Aufwendungen für den Aufbau des digitalen Geschäfts wider. Dieser Rückgang konnte jedoch durch den höheren Ergebnisbeitrag aus dem Paketgeschäft und das weiterhin strikte Kostenmanagement teilweise kompensiert werden.

Unternehmensbereich EXPRESS: Beschleunigtes Wachstum

Der Unternehmensbereich EXPRESS hat seine erfolgreiche Umsatz- und Ergebnisentwicklung im zweiten Quartal 2011 fortgesetzt und das Wachstumstempo noch einmal erhöht. So stieg der Umsatz um 2,9 Prozent auf 3,0 Milliarden Euro (2010: 2,9 Milliarden Euro). Das um Währungs- und Konsolidierungseinflüsse bereinigte organische Umsatzwachstum betrug von April bis Juni sogar 11,3 Prozent. Diese positive Entwicklung spiegelt zweistellige Wachstumsraten bei den Volumina und Umsätzen bei grenzüberschreitenden Sendungen wider. Dabei unterstrich die Region Asien-Pazifik einmal mehr ihre Rolle als Wachstumstreiber innerhalb des Konzerns im Allgemeinen und bei EXPRESS im Speziellen. Auch das operative Ergebnis des Unternehmensbereichs hat sich im Berichtszeitraum stark verbessert: War im zweiten Quartal 2010 noch ein Verlust in Höhe von 30 Millionen Euro angefallen, stieg das EBIT im Jahr 2011 auf 244 Millionen Euro. Neben dem Umsatz- und Volumenwachstum sowie dem konsequenten Kostenmanagement kommen hierin vor allem auch die erfolgreich abgeschlossenen Restrukturierungsmaßnahmen zum Tragen, die im Vorjahresquartal noch zu Aufwendungen in Höhe von 228 Millionen Euro geführt hatten.

Unternehmensbereich GLOBAL FORWARDING, FREIGHT: Umsatz- und Margenverbesserungen

Im Unternehmensbereich GLOBAL FORWARDING, FREIGHT konnte der Umsatz im zweiten Quartal 2011 auf 3,7 Milliarden Euro gesteigert werden. Dies entspricht einem Anstieg um 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 3,6 Milliarden Euro, spiegelt die tatsächliche operative Entwicklung jedoch nur teilweise wider. Bereinigt um negative Währungseffekte lag das organische Umsatzwachstum des Unternehmensbereichs bei 7,1 Prozent. Solide Zuwächse sowohl bei der Luft- und Seefracht sowie ein zweistelliges Wachstum im europäischen Landverkehrsgeschäft haben zu diesem Anstieg beigetragen. Darüber hinaus hat der Unternehmensbereich trotz gestiegener Treibstoffpreise von geringeren Frachtraten sowie verbesserten Einkaufskonditionen profitiert, was eine Verbesserung der Margen zur Folge hatte. Dementsprechend stieg das EBIT um 13,1 Prozent von 99 Millionen Euro im zweiten Quartal 2010 auf 112 Millionen Euro im gleichen Zeitraum 2011. Im Vorjahr waren im operativen Ergebnis noch Restrukturierungskosten in Höhe von 3 Millionen Euro enthalten.

Unternehmensbereich SUPPLY CHAIN: Operatives Ergebnis mehr als verdoppelt

Mit 3,2 Milliarden Euro lagen die Umsätze des Unternehmensbereichs SUPPLY CHAIN im zweiten Quartal 2011 um 3,4 Prozent unter dem Vorjahreswert von 3,3 Milliarden Euro. Diese Entwicklung ist jedoch ausschließlich auf negative Währungseffekte sowie den Verkauf eines nicht zum Kerngeschäft zählenden US-Tochterunternehmens zurückzuführen. Ohne diese Effekte wäre der Umsatz um 6,1 Prozent gestiegen. Auch das mit 220 Millionen Euro nach wie vor hohe Volumen neu abgeschlossener Verträge mit Neu- und Bestandskunden sowie die erhebliche Verbesserung der Gewinnmargen dieser Neuverträge unterstreichen die erfolgreiche Geschäftsentwicklung des Unternehmensbereichs. Diese spiegelt sich auch in einem deutlichen Anstieg des operativen Ergebnisses wider, das von 53 Millionen Euro im zweiten Quartal 2010 auf 115 Millionen Euro mehr als verdoppelt werden konnte. Zu dieser deutlichen Verbesserung hat neben dem unverändert strikten Kostenmanagement auch der im Rahmen der Veräußerung des amerikanischen Tochterunternehmens erzielte Gewinn beigetragen. Darüber hinaus erhielt der Vorjahreswert noch Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 17 Millionen Euro.