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DB AG: Debatte um Mitarbeiterbelastung

01.11.16 (Allgemein) Autor:Stefan Hennigfeld


Im zweiten Verhandlungstermin mit der GDL hat die Deutsche Bahn ein Angebot vorgelegt. Dabei geht es um Arbeitszeit-Initiativen für besonders belastete Mitarbeiter in bestimmten Regionen. „Ich bin froh, dass wir gute Regeln zur Arbeitszeit haben. In einzelnen Bereichen wollen wir aber mehr tun. Dort sind wir bereit auszuprobieren, was möglich ist“, sagte DB-Personalvorstand Ulrich Weber. Eine Überprüfung der 25 GDL-Forderungen hat bestätigt, dass ihre Umsetzung im Bahnbetrieb praktisch zu einer Vier-Tage-Woche bei vollem Lohnausgleich führen würde.


Weber: „Unser Arbeitszeitsystem würde zu einem starren Korsett, so dass niemand seine vertraglich vereinbarte Arbeitszeit von 39 Stunden erfüllen könnte. Dies hätte spürbare Auswirkungen auf den Bahnbetrieb und damit auf unsere Kunden.“ Auch jeder neu eingestellte Mitarbeiter könnte seine vertraglich vereinbarte 5-Tage-Woche nicht abliefern. Die Forderungen hätten erhebliche Wechselwirkungen und die DB könnte die Kundennachfrage vor allem am Wochenende nicht bedienen, so das Ergebnis der DB-Simulation in den Geschäftsfeldern.


Die DB weist darauf hin, dass die Dienstplangestaltung nicht an den Verhandlungstisch, sondern in die Hände der betrieblichen Mitbestimmung gehöre: „Wer bei der DB arbeitet, weiß, dass wir gute Arbeitsbedingungen haben. Jeder kann sicher sein, dass wir Arbeiten bei der Bahn dort, wo es sinnvoll und notwendig ist, besser machen“, so Weber. Das sieht man bei der GDL anders. Der Bundesvorsitzende Claus Weselsky sieht in der Sache kein konkretes Angebot, sondern „ein Sammelsurium aus einzelnen Projekten, die bereits laufen, jedoch alle nichts gebracht haben.“


Weselsky: „Wir reiten kein totes Pferd. Wir haben konkrete Forderungen zur Senkung der Belastung und somit zu verbesserten Arbeitszeitregelungen der Lokomotivführer und Zugbegleiter. Darüber müssen wir in Tarifrunden verhandeln und die Probleme nicht auf die viel schwächeren Betriebsräte verlagern.“ Drei Viertel des Zugpersonals hat in diesem Jahr bisher keine oder so gut wie keine neuen Überstunden gemacht (rund 56 Prozent keine, 17 Prozent rund zwei Stunden im Monat). Zum Abbau der Überstunden hat die DB mehr Personal eingesetzt. Im Vergleich zur Eisenbahnverkehrsbranche habe die DB bereits die besten und weitreichendsten Arbeitszeitregelungen, so Weber.


Auch deshalb müsse es um mehr Selbstbestimmung der Mitarbeiter gehen und nicht um Überregulierung. Die DB schlägt vor, in ausgewählten Betrieben mit besonderer Belastung Arbeitszeitmodelle zu erproben, die zu den unterschiedlichen Geschäften der DB passen und ausreichend Luft für die Belange der Mitarbeiter lassen. Ziel der DB-Vorschläge ist es, in diesen Bereichen mehr Planbarkeit und mehr Verlässlichkeit im Schichtdienst und gleichzeitig mehr Spielräume für individuelle Mitarbeiterwünsche zu erreichen. Die Verhandlungen zwischen Gewerkschaft und Arbeitgeber werden Ende November fortgesetzt.



Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
Siegfriedstr. 24a
58453 Witte