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Branchenweiter Ausbildungsstart

05.09.16 (Allgemein) Autor:Stefan Hennigfeld

 

Jedes Jahr zum 1. September beginnt ein neues Ausbildungsjahr. Für einen ganzen Jahrgang Jugendlicher und junger Erwachsener beginnt der Ernst des Lebens: Die Schule ist vorbei, die Ausbildung oder das duale Studium beginnen. Allein bei der Deutschen Bahn sind den Standorten Berlin, Hamburg, Köln, Leipzig, Mannheim und München rund 3.600 neue Eisenbahner begrüßt worden. Dieses Jahr beginnen erstmals auch zehn junge Asylberechtigte ihre Ausbildung im Konzern, dafür wurden sie in den letzten Monaten mit der Einstiegsqualifizierung Chance plus fit gemacht.

 

Bis zum Jahresende bietet die Deutsche Bahn rund 120 Plätze für Asylberechtigte zur beruflichen Qualifizierung, Umschulung und Ausbildung an. Auch dieses Jahr kann der Konzern wie geplant alle Ausbildungsplätze besetzen. Die Attraktivität der DB als Arbeitgeber spiegelt sich auch in den aktuellen Studienergebnissen von „rc research & consulting“ wider: Rund die Hälfte (48,2 Prozent) der befragten Eltern würden ihren Kindern eine Ausbildung bei der DB empfehlen. Die Arbeitgeberimagestudie wird im Auftrag der DB alle vier Jahre durchgeführt. 2015 wurden n3.170 Teilnehmer befragt.

 

Insgesamt erlernen bei der DB rund 11.000 junge Leute Berufe wie Elektroniker, Gleisbauer, Lokführer, Systemgastronom, Bauingenieur, Lagerlogistiker, Koch oder Fachkraft für Schutz und Sicherheit. 50 Ausbildungsberufe und 25 Duale Studiengänge stehen zur Wahl. Nach erfolgreich bestandener Abschlussprüfung bietet die DB ihren Auszubildenden eine unbefristete Übernahme an. Bei der Bewerbung sind Zeugnisnoten nicht das ausschlaggebende Einstellungskriterium. Die Auswahl von Bewerbern richtet sich stärker nach deren Kompetenz und Engagement. Festgestellt wird das durch einen speziellen Onlinetest, den die DB 2013 eingeführt hat. Man will damit verhindern, dass einzelne Lehrer durch boshaft oder unsachgemäß vergebene Zensuren den Einstieg in den Konzern verhindern können.

 

Transdev hat das insgesamt zehnte Traineeprogramm gestartet. Die Transdev GmbH, Deutschlands größter privater Betreiber von Bahn- und Busverkehren, hat heute am 1. September 2016 das zehnte Traineeprogramm zum Aufbau von künftigen Fach- und Führungskräften für die Unternehmensgruppe gestartet. In den kommenden neun Monaten erhalten junge Berufseinsteiger mit einem abgeschlossenen Hochschul- oder Fachhochschulstudium wieder Chance, die Vielfalt der Aufgaben und Tätigkeiten innerhalb des Konzerns intensiv kennenzulernen.

 

Ralf Poppinghuys, Arbeitsdirektor der Transdev GmbH: „Mit unserem sehr erfolgreichen Traineeprogramm wollen wir aktiv dem Fachkräftemangel in Deutschland begegnen. Schließlich bietet der deutsche Nahverkehrsmarkt zahlreiche spannende Berufsbilder. Diese reichen vom Angebotsmanagement über die Teilnahme an Ausschreibungen bis hin zu professionellen Marketingmaßnahmen zur Kundengewinnung.“ Dies bestätigt auch die große Nachfrage nach den aktuell sieben Traineestellen. „Wir haben in diesem Jahr insgesamt 647 Bewerbungen erhalten“, so Poppinghuys. „Da fiel die Auswahl der geeigneten Kandidaten wirklich nicht leicht.“

 

Auch zahlreiche kommunale Unternehmen haben ihren Nachwuchs begrüßt. 49 junge Menschen fangen etwa bei den Wuppertaler Stadtwerken an, etwa als Fachkraft im Fahrbetrieb, Fahrzeuglackierer oder Elektroniker für Betriebstechnik. Die Düsseldorfer Rheinbahn AG hat 42 neue Kollegen, so viele wie schon lange nicht mehr. Darunter sind drei junge Asylberechtigte aus dem Iran, Syrien und dem Kosovo. Wie das Unternehmen berichtet, war ein Nordrhein-Westfalen und Bayern ein „Behördenmarathon“ nötig, um die notwendigen Genehmigungen zu bekommen. Der heutige Rheinbahn-Arbeitsdirektor Klaus Klar, der selbst vor vierzig Jahren als Lehrling angefangen hat, begrüßte die Ausbildungen und nannte sie angesichts seiner eigenen Berufsbiographie „42 potentielle spätere Rheinbahn-Vorstände.“

 

Die Stadtwerke München haben konzernweit insgesamt 140 junge Leute ins Unternehmen geholt. Somit hat man beständig über 400 Personen an Bord, die dort einen Beruf erlernen, dem sie später nachgehen können. Dabei sind die Zeiten, dass Linienbusfahrer „Hilfskräfte mit Führerschein“ sind, lange vorbei. Bereits seit einigen Jahren wird branchenweit zur Fachkraft im Fahrbetrieb (FiF) ausgebildet. Dort lernen die Nachwuchskräfte alles rund um den ÖPNV: Den Umgang mit Kunden, Deeskalationsstrategien und alles, was den betrieblichen Alltag in Bussen und Bahnen ausmacht.

 

Siehe auch: Das Leben ist Veränderung



Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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58453 Witte