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Abellio: Erster Spatenstich in Duisburg

Abellio: Erster Spatenstich in Duisburg

17.03.16 (VRR) Autor:Stefan Hennigfeld


Die Abellio Rail NRW baut in der Nähe des Duisburger Hauptbahnhofs ein neues Bahnbetriebswerk für die Betriebsaufnahme des Niederrhein-Netzes im Dezember 2016. Ab Juni 2017 fahren die neu angeschafften Züge zudem auch über die deutsch-niederländische Grenze hinaus bis Arnhem. Die Metropolregion Niederrhein und die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt Düsseldorf werden somit direkt mit dem SPNV der Niederlande verbunden. In dieser Woche starteten die Bauarbeiten mit dem ersten Spatenstich in einem feierlichen Rahmen auf dem Gelände an der Karl-Lehr-Straße.

Dabei wurde auch eine Zeitkapsel mit allerlei Souvenirs versiegelt. „Dies ist heute ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer erfolgreichen Betriebsaufnahme unserer neuen Linien im Dezember. Die Wahl dieses Standorts fiel auf Duisburg, weil die Stadt und der Hauptbahnhof ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt sind und besonders mit Blick auf das neue Netz strategisch günstig liegen“, so Ronald Lünser, Geschäftsführer und Eisenbahnbetriebsleiter bei Abellio Rail NRW. „Wir rechnen mit einer Fertigstellung im Dezember, damit dann die ersten Züge pünktlich zur Betriebsaufnahme hier einfahren können.“

Die Anlage befindet sich auf dem Areal eines ehemaligen Bundesbahn-Werkes. Auf der anderen Seite der Gleisanlagen befindet sich das Gelände, auf dem im Jahr 2010 die katastrophale Love-Parade stattfand. Für das gesamte Projekt bringt die Tochtergesellschaft der Berliner Abellio GmbH eine Investition von etwa 15 Millionen Euro auf, die vom Aufgabenträger des neuen Netzes, dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR, mit 3,7 Millionen Euro gefördert wird.

VRR-Vorstandssprecher Martin Husmann: „Wir erwarten eine bestmögliche Einsatzfähigkeit der neuen Fahrzeuge, dafür bedarf es einer hochmodernen Werkstatt. Für das neue Netz, den Standort und einen attraktiven SPNV in NRW ist dieses Bauprojekt von großer Bedeutung, auch mit Blick auf die Erweiterbarkeit des Geländes.“ Auch der Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, Sören Link (SPD), blickt positiv auf die Planungen des Unternehmens: „Wir freuen uns sehr über die Entscheidung von Abellio, in den Standort Duisburg zu investieren und vor Ort Arbeitsplätze zu schaffen. Duisburg hat sich zum Ziel gesetzt, die Mobilität nachhaltig zu gestalten und den ÖPNV zu stärken. Gemeinsam können wir somit auch die Ziele des Landes unterstützen, mehr Personen von der Straße auf die Schiene zu bringen.“

Bei der Investitionsfinanzierung für die Fahrzeuge kommt erneut das bereits bekannte VRR-Modell zur Anwendung: Abellio Rail NRW beschafft die Fahrzeuge auf eigene Rechnung und ist alleiniger Vertragspartner des selbst ausgewählten Herstellers. Nach der Auslieferung und Zulassung werden die Züge an den VRR verkauft und von diesem gemietet. Damit gibt der Aufgabenträger seine eigene Kreditwürdigkeit an die Betreiber weiter. Die Inanspruchnahme ist stets optional, wurde aber bislang immer von allen Bietern außer DB Regio genutzt.

Am neuen Standort entsteht auf einer Fläche von 5.000 Quadratmetern eine zweigleisige kombinierte Instandhaltungs- und Waschhalle mit einer Gesamtlänge von 105 Metern. Daneben werden ein dreigeschossiger Nebenwerkstätten-, Verwaltungs- und Sozialtrakt sowie ein Hochregallageranbau gebaut. Dort sollen die 21 neuen Elektrotriebzüge vom Typ Flirt 3 des Herstellers Stadler instandgehalten werden. Mit der Betriebsaufnahme der neuen Linien werden rund 30 neue Mitarbeiter am Standort Duisburg beschäftigt, unter ihnen Kundenbetreuer, Mechatroniker und Triebfahrzeugführer. Der Abschluss der Bauarbeiten auf dem Gelände ist für Dezember 2016 geplant. Die Rückbau- und Abbrucharbeiten der alten Anlagen und Gebäude wurden im Februar abgeschlossen.

Abellio Rail NRW wird ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2016 zwischen dem niederländischen Arnheim und Düsseldorf sowie Wesel und Mönchengladbach 2,4 Millionen Zugkilometer pro Jahr auf den Linien RE 19 und RB 35 erbringen. Bislang gibt es dort rund sieben Millionen Fahrgastfahrten im Jahr.  Von den 21 Zügen erhalten sieben eine Zulassung für die Niederlande im grenzüberschreitenden Verkehr. Zusätzlich wird die Linie RB 32 von Wesel nach Bocholt in das Netz aufgenommen, die ab Dezember 2016 dann ebenfalls von Abellio mit Fahrzeugen vom Typ Alstom Coradia LINT gefahren wird. Spätestens ab 2019 soll auch diese Strecke mit Elektrotriebzügen betrieben und in die Linie RE 19 per Flügelkonzept eingebunden werden.

 

Stefan Hennigfeld

Redaktioneller Leiter

Zughalt e.V.

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