Kontraktlogistik in 84437 Reichertsheim mit 14.000 qm
Objekt-Nr.: 10153
Warehousing (Lager mit Bewirtschaftung)
Deutschland
84437 Reichertsheim
Preis auf Anfrage
Finden Sie verfügbare Blocklager, Palettenlager und Lagerhallen für Ihre Lager- und Logistikanforderungen. Vergleichen Sie Standorte, Flächen und Mietoptionen und fordern Sie direkt ein Exposé an.

Egal ob kurzfristiger Flächenbedarf für saisonale Spitzen oder langfristige Lagerkapazitäten: Auf LAGERflaeche.de können Unternehmen verfügbare Blocklager, Lagerhallen und Palettenlager verschiedener Anbieter vergleichen und passende Flächen direkt anfragen. Filtern Sie verfügbare Objekte nach Ihren Anforderungen und fordern Sie detaillierte Exposés und Flächeninformationen an.
Objekt-Nr.: 10153
Warehousing (Lager mit Bewirtschaftung)
Deutschland
84437 Reichertsheim
Preis auf Anfrage
Objekt-Nr.: 10152
Warehousing (Lager mit Bewirtschaftung)
Deutschland
84544 Aschau am Inn
Preis auf Anfrage
» Was ist ein Blocklager? Definition und logistische Grundlagen
» Funktionsweise und operative Prozesse in der Blocklagerung
» Technische Anforderungen und Sicherheitsaspekte eines Blocklagers
» Wirtschaftliche Faktoren: Kosten, Preise und Mietmodelle
» Blocklager-Flächen und Lagerkapazitäten finden
» Branchenlösungen: Für welche Güter eignet sich ein Blocklager?
» FAQ – Häufige Fragen zum Thema Blocklager
Das Blocklager (oft auch als Blocklagerung bezeichnet) ist eine Form der Bodenlagerung, bei der Ladungsträger ohne Zwischenregale direkt aufeinander und nebeneinander gestapelt werden. Die Bildung kompakter Lagerblöcke sorgt für eine maximale Raumausnutzung, da Verkehrs- und Gangflächen zwischen den einzelnen Einheiten minimiert werden.
Typischerweise kommt diese Lagerlösung für homogene Güter mit hohen Beständen pro Artikelnummer (SKU) zum Einsatz. Als Ladungsträger dienen primär standardisierte Euro-Paletten, Industrie-Paletten oder stapelbare Gitterboxen. Die Entnahme und Einlagerung der Ware erfolgt flurgebunden, meist über klassische Gabelstapler oder Hubwagen.
Der Materialfluss innerhalb eines Blocklagerbereichs folgt strengen logistischen Prinzipien, um den Zugriff und die Bestandsverwaltung zu optimieren.
Systembedingt wird in einem klassischen Blocklager standardmäßig nach dem LIFO-Prinzip (Last-In – First-Out) gearbeitet. Die zuletzt eingelagerte Palette steht ganz vorne bzw. ganz oben und muss als erste entnommen werden. Ein direkter Zugriff auf dahinter oder darunter befindliche Chargen ist ohne Umlagerung nicht möglich. Für verderbliche Waren oder Güter mit strengen Aufbewahrungsfristen und Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) erfordert dies eine präzise, blockweise Chargentrennung (Gassenreinheit).
Um Fehlgriffe und Suchzeiten zu minimieren, setzen moderne Lagerzentren auf digitale Warehouse-Management-Systeme (WMS). Die Digitalisierung der Lagerverwaltung ermöglicht:

Die Nutzung einer Lagerhalle als Blocklager stellt spezifische technische Anforderungen an Infrastruktur, Bodenbeschaffenheit und Sicherheitseinrichtungen. Da enorme punktuelle Lasten auf den Untergrund wirken, müssen Statik und Sicherheit exakt kalkuliert sein.
Der Hallenboden ist das zentrale Funktionselement. Er muss hohe Druckbelastungen (Punktlasten) der gestapelten Paletten problemlos aufnehmen. Zudem ist eine absolute Planarität (Ebenheit) zwingend erforderlich, da minimale Neigungen bei zunehmender Stapelhöhe zu Instabilitäten führen.
Die maximale Höhe eines Blocks wird durch zwei Faktoren begrenzt:
Im bodengestützten Stapellager greifen strenge Sicherheitsvorschriften nach DGUV. Dazu gehören regelmäßige Prüfungen der Ladungsträger, die Kennzeichnung von Fahrwegen für Flurförderzeuge sowie die Schulung des Personals hinsichtlich der maximalen Stapelgrenzen.
Die Entscheidung für ein bestimmtes Lagerobjekt basiert im B2B-Umfeld maßgeblich auf einer transparenten Kosten-Nutzen-Analyse. Das Blocklager gilt kalkulatorisch als eine der kostengünstigsten Lagerlösungen.
Die Gesamtkosten einer Blocklager-Lösung setzen sich aus verschiedenen Komponenten zusammen:
Da keine Investitionen in teure Regalsysteme anfallen, liegen die Einstiegskosten häufig unter denen von Hochregallagern oder automatisierten Lagerlösungen.
Unternehmen können zwischen reiner Flächenanmietung (Fixed-Space-Modell) und variablen Abrechnungsmodellen nach genutzten Palettenstellplätzen wählen. Dies macht das Blocklager besonders attraktiv für das Outsourcing von Logistikprozessen.
Finden Sie passende Blocklager, Lagerhallen und Palettenlager für Ihre Anforderungen. Vergleichen Sie verfügbare Standorte, prüfen Sie technische Eckdaten und fordern Sie direkt ein Exposé oder Angebot an.
Unternehmen, die ein Blocklager mieten oder zusätzliche Lagerkapazitäten aufbauen möchten, können auf LAGERflaeche.de verfügbare Lagerflächen nach Region, Größe und Nutzung vergleichen. Über die jeweiligen Exposés lassen sich wichtige Informationen zu Lagerhalle, Palettenstellplätzen, Bodenbelastbarkeit, Mietkonditionen und Ansprechpartnern direkt abrufen.
Besonders bei saisonalen Mengenschwankungen oder kurzfristigem Flächenbedarf ermöglicht die Suche nach verfügbaren Blocklagern eine schnelle und flexible Erweiterung bestehender Logistikstrukturen.
| Vorteile der Blocklagerung | Nachteile & Einschränkungen |
|---|---|
| Minimale Investitionskosten | Eingeschränkter Zugriff auf einzelne Paletten |
| Hohe Raumausnutzung | LIFO-Prinzip |
| Flexible Flächennutzung | Beschädigungsrisiko bei empfindlichen Waren |
| Einfache Skalierbarkeit | Begrenzte Stapelhöhen |
| Geringe Infrastrukturkosten | Umlagerungen bei Teilentnahmen |
Die Blocklagerung eignet sich insbesondere für Unternehmen, die große Mengen identischer Waren auf Paletten lagern. Als Palettenlager, Bodenlager oder Stapellager kommt diese Lagerart in zahlreichen Branchen zum Einsatz und ermöglicht eine besonders hohe Lagerkapazität bei vergleichsweise niedrigen Investitionskosten.
Besonders geeignet ist die Lagerart für:
Während beim Blocklager die Ladungsträger lückenlos in Blöcken direkt neben- und hintereinander stehen, werden beim Zeilenlager Gassen zwischen den Lagerzeilen freigehalten. Dadurch verbessert sich der Zugriff, die Flächenausnutzung sinkt jedoch.
Ein Blocklager eignet sich nur eingeschränkt für Waren mit hoher Variantenvielfalt, empfindliche Güter oder Produkte mit häufigen Einzelzugriffen. Da die Lagerung meist nach dem LIFO-Prinzip erfolgt und Paletten blockweise gestapelt werden, sind Regal- oder Fachbodenlager für solche Anforderungen häufig besser geeignet.
Lagerdruck entsteht, wenn das Gewicht oberer Paletten die darunterliegenden Einheiten beschädigt. Abhilfe schaffen Palettenaufsatzrahmen, Gitterboxen sowie eine konsequente Begrenzung der Stapelhöhen.
Ein externes Blocklager bietet sich insbesondere bei saisonalen Produktionsspitzen, kurzfristigem Flächenbedarf, Projektgeschäft oder zur Reduzierung fixer Infrastrukturkosten an.